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CDU - Nomen est Omen !


 gottfried-ludewig.jpg
Foto: www.radio-freiheit.info/wp-content/uploads/20…

Ein gut gemein(t)er Vorschlag!

Der CDU Nachwuchspolitiker Gottfried Ludewig ist 25 Jahre jung  und macht schon mit äußerst mutigen Vorschlägen von sich reden. Er will nämlich die Stimmrechte von Rentnern und Arbeitslosen bei Bundestags- und Landtagswahlen einschränken.
Der Gedanke ist zwar noch verfassungswidrig aber dennoch irgend wie zeitgemäß!
Professionell hat er nun dieses Themenpapier per E-Mail an sämtliche Vereinigungen der CDU geschickt! Mal sehen, wie diese vor den Wahlen darauf reagieren werden und vor allen Dingen, wie der Wähler 2009 darauf reagieren wird!
Dieses Schreiben trägt übrigens den Titel “Drei Thesen zur Stärkung der Leistungsträger und darin fordert Ludewig: diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und stützen, müssen in diesem Land ganz einfach wieder mehr Einfluss bekommen.
Die Lösung, meint er, kann zum Beispiel ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein, denn allein mit “Hartz IV-Bezieher und Rentnern” könne der soziale Ausgleich in Deutschland nicht mehr funktionieren. -

Clärenore Stinnes

fraeulstinnes.jpg
Foto: www.fraeulein-stinnes.de

Der Dokumentarspielfilm „Fräulein Stinnes fährt um die Welt“ erzählt die Geschichte von Clärenore Stinnes, die Schwester meines Vaters Otto Stinnes, welche 1927 als erste Frau die Erde mit einem Auto umrundete.
Ich bin meiner Tante zu letzt begegnet, als sie im Abaton Kino in Hamburg vor Weihnachten 1983 ihren selbstgedrehten Film und das dazu herausgegebene “Söderströms Photo - Tagebuch” vorgestellt hatte.

Auch Telekom-Betriebsräte wurden bespitzelt

tagesschaulogo.jpg

Überwachungsaffäre weitet sich aus:

Der Kreis der Betroffenen in der Bespitzelungsaffäre der Deutschen Telekom weitet sich aus. Die Staatsanwaltschaft geht inzwischen davon aus, dass neben den Verbindungsdaten von Aufsichtsräten der Arbeitnehmerseite und Journalisten auch die von Betriebsräten und anderen Mitarbeitern ausgespäht wurden.-

…Die Telekom kündigte an, sich “in angemessener Form” zu entschuldigen, sobald man die Namen der Betroffenen erfahren habe.-

www.tagesschau.de

Raketen - Abwehr - Schild - Bürgerstreich!

sylvester.jpg
Sylvester reicht doch!   
                               Foto: www.welt.de

Im August diesen Jahres hatten sich die USA und Polen ,nach jahrelangen Verhandlungen und trotz heftiger russischer Kritik auf die Errichtung eines US-Raketen-Abwehrschilds verständigt.Zehn Abfangraketen sollen in Polen stationieren werden um angeblich im Ernstfall gegen die Schurkenstaaten Iran und Nordkorea gewappnet zu sein.Am Tag der Wahl von Obama kam nun aus Russland prompt die Antwort! Präsident Medwedew will als Konsequenz dieser Provokation Kurzstreckenraketen an der Nato-Grenze aufstellen!

Ein brisanter Konflikt, den Obama schnell lösen sollte! Am besten er entschuldigt sich für die Frechheit oder Dusseligkeit der Bush- Berater und man verständigt sich , in dem man beide Ansprüche wieder zurückzieht!!

Nur Krümel für Thorsten Schäfer Gümpel ?

torten.jpg
Schanzen sich die beiden großen Parteien, die Bundesländer gegenseitig zu?

Es scheint fast so, denn wie könnte man es sonst verstehen, dass der unbekannte und höchstwahrscheinlich chancenlose SPD Parteigenosse Thorsten Schäfer Gümpel in Hessen für die Bundestagswahl aufgestellt wurde?

Damit scheint die Wiederwahl von Roland Koch als ziemlich sicher. Wie und wo und vor allen Dingen, mit wem wird sich nun die CDU revanchieren? Gerade in den neuen Bundesländern, scheint es sich so zu entwickeln, dass nur die SPD mit einem starken Kandidaten, sich eine Chance gegen die Linke ausrechnen kann.
Für die Stabilität ist es wichtig, dass die großen beiden Parteien ihren politischen Einfluss behalten und wir nicht in der Bundesrepublik in eine weitere Parteizersplitterung verfallen!

Obama der neue Messias?

 obamamessias.jpg
“Wes’ Brot ich ess’, des’ Lied ich sing nicht!”
Unsere aller letzte Chance?
Wenn es so ist, dass die Welt vom Geld regiert wird, dass die Politik nur eine Wegbereiter für die Wirtschaftsinteressen ist, dann werden wir auch mit dem neuen Präsidenten der USA Obama keine Veränderung erleben!

Es ist der Mensch, der Systeme geschaffen hat, um diese profitabel anzuwenden und es sind die selben Systeme, die nun in dieser Welt sich verselbstständigt haben und sich gegenseitig auf einem globalen Schlachtfeld bekriegen! So wie in der Natur, wird dabei nicht der Gütigere sondern der Stärkere siegen, es sei denn, der Verbraucher wird es zu regulieren wissen!

Unterdrückung, Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt, Korruption, Vertreibung,Vernichtung und Mord begegnen wir überall in der Welt, denn der Mensch ist so wie er ist, ein gezähmtes Raubtier, wie der Philosoph Schopenhauer sagt!

Und trotz alle dem scheint es einen kollektiven Wunsch auf Erden zu geben, nämlich den: eine bessere Welt zu schaffen! Miteinander die Liebe, das Mitgefühl, die Hilfsbereitschaft zu leben!

Erkennen wir, dass wir diesen blauen Planeten vor uns selbst schützen müssen, dass wir ein weltweites Wirtschaftssystem brauchen, von dem alle gerecht profitieren können, Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Die Chancen stehen dafür so gut wie nie, weil Obama mit seiner Botschaft über die Grenzen hinaus den einzelnen Menschen erreicht hat., ob schwarz oder weiß, arm oder reich, jung oder alt!

Es ist vielleicht einer der letzten Chancen, die wir Menschen jetzt bekommen haben. Denken wir nicht nur an uns, sondern auch an die, die es irgendwo auf der Welt nicht so gut haben wie wir und an unsere Enkelkinder, an die Generationen der Zukunft, denen wir unser Erbe hinterlassen werden!

Wo ist das ganze Geld geblieben?

zeit.jpg

 geldgeblieben.gif

Im Crash verschwanden Milliarden. Wohin?

Und wo stecken die riesigen Summen, die Notenbanken und Regierungen zur Nothilfe aufbringen? Eine Erklärung in Grafiken  Texte von Alexandra Endres

Wir begeben uns zurück auf Los: Am amerikanischen Immobilienmarkt fing alles an. Banken und andere Finanzinstitute gaben Kredite an hoffnungsvolle Häuslebauer oder -käufer, die sich das eigentlich gar nicht leisten konnten. Zunächst schienen alle davon zu profitieren, die glücklichen Besitzer der Immobilie ebenso wie die Maurer und anderen Handwerker, die am Bau oder der Renovierung verdienten. Die Banker und Makler sowieso, denn sie kassierten Provisionen und Zinsen. Diese und die Tilgung wiederum finanzierten viele stolze Hausbesitzer durch Anschlusskredite - kein Problem, als Sicherheit konnten sie ja ihr Gebäude vorweisen. Und dessen Wert stieg ständig.

http://www.zeit.de/online/2008

Fressen und gefressen werden!

 fressenund.jpg
Quelle: www.mactechnews.de

 

Die Fusion zwischen der Commerzbank und Dresdner Bank hat geklappt!

Alles was man sich an Geldern, Gold, Aktien Grundstücken, Immobilien und anderen Gütern angeeignet hat, bleibt nun in der Verantwortung der Commerzbank. Sicherlich kein guter

und vorbildlicher Weg aber die einzige Chance, sich weltweit gegenüber den Asiaten, Amerikanern, den Russen aber auch den Wüstenscheichs behaupten zu können.

Die Mitarbeiter werden allerdings bangen müssen, denn nach dem Gelage soll der Deal nun angeblich 9000 Stellen  kosten.

Lyrik

 

 

 francescohayezderkuss.jpg
Francesco:  Der Kuss
www.verben.texttheater.de

Der Kuss

Es regnet - doch sie merkt es kaum,

weil noch ihr Herz vor Glück erzittert:

Im Kuß versank die Welt im Traum.

Ihr Kleid ist naß und ganz zerknittert

und so verächtlich hochgeschoben,

als wären ihre Knie für alle da.

Ein Regentropfen, der zu Nichts zerstoben,

der hat gesehn, was niemand sonst noch sah.

So tief hat sie noch nie gefühlt -

so sinnlos selig müssen Tiere sein!

Ihr Haar ist wie zu einem Heiligenschein zerwühlt

Laternen spinnen sich drin ein.

Wolfgang Borchert

 

Abendlich tönet Gesang

Abendlich tönet Gesang ferner Glocken

lächelnd versinkt voll Frühling ein Tag.

Über das eigene Lied scheu erschrocken,

verstummte die Amsel mitten im Schlag.

Und in dem Regen, der nun begann,

fing leise die Erde zu atmen an.

Wolfgang Borchert


Abschied

Laß mir deinen Rosenmund

noch für einen Kuß.

Draußen weiß ein ferner Hund,

daß ich weiter muß.

Laß mir deinen hellen Schoß

noch für ein Gebet.

Mach mich aller Schmerzen los!

- horch, der Seewind weht.

Laß mir noch dein weiches Haar

schnell für diesen Traum:

Daß dein Lieben Liebe war -

laß mir diesen Traum!

Wolfgang Borchert

 

Ich liebe Dich

Ich liebe dich, ich treibe Kinderpossen,

Du lächelst nur, was dir so reizend läßt;

Ist denn das Märchenreich, das uns umschlossen,

Der Kindheit letzter, wunderbarer Rest?

T.Storm


Geheime Träume

Es ist ein Meer von Blütenduft,

Verlangen und Begehren,

ein Lächeln Sommer warm.

und voller Melodien.

Du glaubst Dich trunken,

fast benommen,

nun ist der Augenblick

der uns gefangen hält

unweigerlich gekommen.

Noch wehrst Du Dich

am Anbeginn.

Dann gibst Du Dich,

nach einem Kuss

ganz langsam windend

und mit Lust,

unseren geheimen Träumen hin.

Es beginnt ein Liebesspiel,

das flackernd immer wieder

seine Macht beweist,

in dem es lustvoll fordernd

durch das Dunkel

unserer Sinne kreist,

sich vor dem Lichte

einer Kerze schamvoll neigt

mal ruht, mal schreit

genießt und manchmal

mit uns selber schweigt.

Bis dann am End` der Mond

so ganz verschwiegen

und vertraut

durch seidene Gardinen

noch einmal

nach uns schaut,

wie wir im Schlaf

mit einem Lächeln

eng umschlungen liegen.

Ein letztes Mal

wird meine Hand

vorsichtig durch Deine Haare weh´n,

dann ist ein Frieden um uns rum,

der bleibt, als wäre nichts gescheh`n.

Michael Stinnes 20 Mai 2006

 

noldemeer.jpg
Emil Nolde
www.artroots.com

 Am Meer

Hat Dich der Wind erschreckt?

Fühlst Du wie die Nacht

Dich streichelt! -

Hör nur, das Meer, wie es

beginnt zu toben.

Es schwillt der Sturm

und bohrt sich jauchzend

in die Wogen!

Michael Stinnes

 

 

Bei Nacht

Nachts, wenn das Meer mich wiegt

Und bleicher Sternenglanz

Auf seinen weiten Wellen liegt,

Dann löse ich mich ganz

von allem Tun und aller Liebe los

und stehe still und atme bloß

allein, allein vom Meer gewiegt,

das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.

Dann muss ich meiner Freunde denken

und meinen Blick in ihre Blicke senken,

und frage jeden still allein:

Bist du noch mein?

Ist dir mein Leid ein Leid? Mein Tod ein Tod?

Fühlst Du von meiner Liebe, in meiner Not

nur einen Hauch, nur einen Widerhall?

Und ruhig blickt und schweigt das Meer

Und lächelt: Nein.

Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her.

Hermann Hesse

 

liebespaar.jpg
Otto Mueller www.bela1996.de

 

Abends

Abends gehen die Liebespaare

Langsam durch das Feld,

Frauen lösen ihre Haare,

Händler zählen Geld,

Bürger lesen bang das Neuste

In dem Abendblatt,

Kinder ballen kleine Fäuste,

Schlafen tief und satt.

Jeder tut das einzig Wahre,

Folgt erhabner Pflicht,

Säugling, Bürger, Liebespaare —

und ich selber nicht?

Doch! Auch meiner Abendraten,

Deren Sklav’ ich bin,

Kann der Weltgeist nicht entraten,

Sie auch haben Sinn.

Und so geh ich auf und nieder,

Tanze innerlich,

Summe dumme Gassenlieder,

Lobe Gott und mich.-

Trinke Wein und phantasiere,

Daß ich Pascha wär,

Fühle Sorgen an der Niere,

Lächle, trinke mehr,

Sage ja zu meinem Herzen

(Morgens geht es nicht),

Spinne aus vergangenen Schmerzen

Spielend ein Gedicht,

Sehe Mond und Sterne kreisen,

Ahne ihren Sinn,

Fühle mich mit ihnen reisen

Einerlei wohin.

H. Hesse

Abendgespräch

Was blickst du träumend ins verwölkte Land?

Ich gab mein Herz in deine schöne Hand.

Es ist so voll von ungesagtem Glück,

So heiß - hast du es nicht gefühlt?

Mit fremdem Lächeln gibst du mir’s zurück.

Ein sanfter Schmerz … Es schweigt. Es ist gekühlt.

H. Hesse

haus.jpg
www.dieter-preckel.de

 

 

 

Ich denke an:

Ein Dörfchen schlicht in des Friedens Prangen,

drin Hahnengeschrei;

und dieses Dörfchen verloren gegangen

im Blütenschnee.

Und drin im Dörfchen mit Sonntagsminen

ein kleines Haus;

ein Mädchenkopf nickt aus den Tüllgardinen

verstohlen heraus.

Rasch auf die Türe, die angelheiser

um Hilfe ruft.-

und dann in der Stube, ein leiser, leiser

Lavendelduft……..

 

R.M. Rilke

 

 

Komm gleich nach dem Sonnenuntergange,

sieh das Abendgrün des Rasengrunds;

ist es nicht, als hätten wir es lange

angesammelt und erspart in uns,

um es jetzt aus Fühlen und Erinnern,

neuer Hoffnung, halbvergeßnem Freun,

noch vermischt mit Dunkel aus dem Innern,

in Gedanken vor uns hinzustreun

unter Bäume wie von Dürer, die

das Gewicht von hundert Arbeitstagen

in den überfüllten Früchten tragen,

dienend, voll Geduld, versuchend, wie

das, was alle Maße übersteigt,

noch zu heben ist und hinzugeben,

nur das Eine will und wächst und schweigt.

R.M. Rilke

 

Empfange nun von manchem Zweig ein Winken,

als sei`s ein Grüssen oder Wiedersehn;

und, wie die Schalen, draus die Vögel trinken,

lass selbst den Regen spiegelnd in dir stehn.

Nichts geht verloren, alles giebt sich weiter.

Wer es im Innersten begreift der steigt,

und oben ist das Ende seiner Leiter

ans Gleichgesinnte sicher angeneigt.

 

R.M. Rilke

 

 

Wenns Frühling wird

Die ersten Keime sind, die zarten,

im goldnen Schimmer aufgesprossen;

schon sind die ersten der Karossen

im Baumgarten.

 

Die Wandervögel wieder scharten

zusamm sich an der alten Stelle,

und bald stimmt ein auch die Kapelle

im Baumgarten.

 

Der Lenzwind plauscht in neuen Arten

die alten, wundersamen Märchen,

und draußen träumt das erste Pärchen

im Baumgarten.

R.M. Rilke

 

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.

Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,

und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;

gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,

dränge sie zur Vollendung hin und jage

die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.

Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,

wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben

und wird in den Alleen hin und her

unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

R.M. Rilke


Ich möchte dir ein Liebes schenken,

das dich mir zur Vertrauten macht:

aus meinem Tag ein Deingedenken

und einen Traum aus meiner Nacht.

Mir ist, daß wir uns selig fänden

und daß du dann wie ein Geschmeid

mir löstest aus den müden Händen

die niebegehrte Zärtlichkeit.

R. M. Rilke

Abendgespräch

Was blickst du träumend ins verwölkte Land?

Ich gab mein Herz in deine schöne Hand.

Es ist so voll von ungesagtem Glück,

So heiß - hast du es nicht gefühlt?

Mit fremdem Lächeln gibst du mir’s zurück.

Ein sanfter Schmerz … Es schweigt. Es ist gekühlt.

 

H. Hesse

 

Ich denke an:

Ein Dörfchen schlicht in des Friedens Prangen,

drin Hahnengeschrei;

und dieses Dörfchen verloren gegangen

im Blütenschnee.

Und drin im Dörfchen mit Sonntagsminen

ein kleines Haus;

ein Mädchenkopf nickt aus den Tüllgardinen

verstohlen heraus.

Rasch auf die Türe, die angelheiser

um Hilfe ruft.-

und dann in der Stube, ein leiser, leiser

Lavendelduft……..

 

R.M. Rilke

 

Komm gleich nach dem Sonnenuntergange,

sieh das Abendgrün des Rasengrunds;

ist es nicht, als hätten wir es lange

angesammelt und erspart in uns,

um es jetzt aus Fühlen und Erinnern,

neuer Hoffnung, halbvergeßnem Freun,

noch vermischt mit Dunkel aus dem Innern,

in Gedanken vor uns hinzustreun

unter Bäume wie von Dürer, die

das Gewicht von hundert Arbeitstagen

in den überfüllten Früchten tragen,

dienend, voll Geduld, versuchend, wie

das, was alle Maße übersteigt,

noch zu heben ist und hinzugeben,

nur das Eine will und wächst und schweigt.

 

R.M. Rilke

 

 

 

Empfange nun von manchem Zweig ein Winken,

als sei`s ein Grüssen oder Wiedersehn;

und, wie die Schalen, draus die Vögel trinken,

lass selbst den Regen spiegelnd in dir stehn.

Nichts geht verloren, alles giebt sich weiter.

Wer es im Innersten begreift der steigt,

und oben ist das Ende seiner Leiter

ans Gleichgesinnte sicher angeneigt.

 

R.M. Rilke

 

Wenns Frühling wird

Die ersten Keime sind, die zarten,

im goldnen Schimmer aufgesprossen;

schon sind die ersten der Karossen

im Baumgarten.

 

Die Wandervögel wieder scharten

zusamm sich an der alten Stelle,

und bald stimmt ein auch die Kapelle

im Baumgarten.

 

Der Lenzwind plauscht in neuen Arten

die alten, wundersamen Märchen,

und draußen träumt das erste Pärchen

im Baumgarten.

R.M. Rilke


Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.

Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,

und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;

gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,

dränge sie zur Vollendung hin und jage

die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.

Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,

wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben

und wird in den Alleen hin und her

unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

R.M. Rilke

 

 

Ich möchte dir ein Liebes schenken,

das dich mir zur Vertrauten macht:

aus meinem Tag ein Deingedenken

und einen Traum aus meiner Nacht.

Mir ist, daß wir uns selig fänden

und daß du dann wie ein Geschmeid

mir löstest aus den müden Händen

die niebegehrte Zärtlichkeit.

R. M. Rilke

 

 

Der Panther

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe

so müd geworden, daß er nichts mehr hält.

Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe

und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,

der sich im allerkleinsten Kreise dreht,

ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,

in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille

sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,

geht durch der Glieder angespannte Stille -

und hört im Herzen auf zu sein.

 

R.M. Rilke

 

 

 

 

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,

als welkten in den Himmeln ferne Gärten;

sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde

aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.

Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen

unendlich sanft in seinen Händen hält.

 

R.M. Rilke

 

 

 

Traumgekrönt

Das war der Tag der weißen Chrysanthemem.

Mir bangte fast vor seiner Pracht…

Und dann, dann kamst du mir die Seele nehmen

Tief in der Nacht.

Mir war so bang, und du kamst lieb und leise,

Ich hatte grad im Traum an dich gedacht.

Du kamst, und leis’ wie eine Märchenweise

Erklang die Nacht.

 

Rilke

 

 

 

Traumboot

Wir befanden uns,so träumt ich wieder

Du und ich in dem bekränzten Boot.

Und wir blickten bebend vor uns nieder,

denn wir wußten, heben wir die Lider,

bedeutet es den Tod.

Schon verschob der Bug sich um ein kleines,

Taue senkten sich in leiser Hast,

Schleiersegel von der Farbe eines

längst erloschnen, dunkelroten Weines

stiegen auf und hingen um den Mast.

Und ein Windhauch kam wie das Geschehn

einer zarten Traurigkeit

und die Segel füllten sich mit Wehen

und wir wagten es uns anzusehen

und das Boot glitt langsam aus der Zeit.

 

Manfred Hausmann

 

 

Berührung

Dein Auge blieb, da du mir’s zugewandt,

ein Rätselauge, schwer und unbekannt.

Und auch das liebste Wort, das von dir kam,

war von Verhaltenheit verhüllt und Scham.

Doch als du dich, vom Glück des Tags verführt,

zum erstenmal in meinem Arm gerührt,

so fragend noch und noch so atemlos,

als du zum ersten Male Brust und Schoß,

hinhauchend einen kleinen Klagelaut,

mir unbegreiflich leise anvertraut,

da wußte ich für eines Herzschlags Frist,

wer du, Geliebteste, zu innerst bist.

Zittern

Wenn Du Deine Hüften Du mein Leben,

blassen Schimmer auf dem Lager dehnst,

Deinen Kopf zurück in`s Kissen lehnst,

das die kleinen Brüste sich heben-

wenn Du Deines Haars gelöste Schwärze

langsam von den Schultern streifst

und mit Deiner Hand ins Dunkel greifst,

sanft berührt vom Flimmerduft der Kerze-

was die trunk`nen Blicke auch umfangen,

alles läßt mich, all Dein Spiel und Tun,

all Dein lächelndes und weiches Ruh`n,

in der Seele zittern vor Verlangen.

 

DSU YI übersetzt von M. Hausmann

 

 

Die Schaukel

Die Pfosten bunt und jeder Strick

noch seidenbunter.

Ein Mädchen schwebt berauscht vom Glück

hinauf, hinunter.

Jetzt streift Ihr Rock die Erde fast

mit weichem Wellenwiegen,

und jetzt will sie in trunkner Hast

empor zum Himmel fliegen.

Und immer, wenn die Stricke licht

ins Grüne steigen,

flirrt um ihr lächeldes Gesicht

ein Blütenreigen.

Sie blickt, wie sie nun innehält,

so fremd und so benommen,

als sei sie aus der Feenwelt

des Mondes herabgekommen.

 

Hung DjÜÄ Fan übersetzt von M. Hausmann

 

 

 

Lied

Ein Apfelduft erhellt die Ruhestätte.

Verhalten rauscht die Seide und gelind.

Wen diese Nacht doch nie ein Ende hätte!

Die Nacht in der wir glücklich sind!

Da, horch! Ein Ju-nan Hahn beginnt zu kräh`n.

dabei war`s eben erst doch Mitternacht.

Die großen Sterne sind ja noch zu sehn.

Er aber kräht und kräht. Die Stadt erwacht.

 

HSÜ Ling übersetzt von M. Hausmann

 

 

Sommermittag

Nun ist es still um Hof und Scheuer,

Und in der Mühle ruht der Stein;

Der Birnenbaum mit blanken Blättern

Steht regungslos im Sonnenschein.

Die Bienen summen so verschlafen;

Und in der offnen Bodenluk’,

Benebelt von dem Duft des Heues,

Im grauen Röcklein nickt der Puk.

Der Müller schnarcht und das Gesinde,

Und nur die Tochter wacht im Haus;

Die lachet still und zieht sich heimlich

Fürsichtig die Pantoffeln aus.

Sie geht und weckt den Müllerburschen,

Der kaum den schweren Augen traut:

»Nun küsse mich, verliebter Junge;

Doch sauber, sauber! nicht zu laut.«

 

T. Storm

 

Die Zärtlichkeiten

Ich liebe jene ersten bangen Zärtlichkeiten,

Die halb noch Frage sind und halb schon Anvertraun,

Weil hinter ihnen schon die anderen Stunden schreiten,

Die sich wie Pfeile wuchtend in das Leben baun.

Ein Duft sind sie, des Blutes flüchtigste Berührung,

Ein rascher Blick, ein Lächeln, eine leise Hand –

Sie knistern schon wie rote Funken der Verführung

Und stürzen Feuergraben in der Nächte Band.

Und sind sie doch seltsam süß, weil sie im Spiel gegeben

Noch sanft und absichtslos und leise nur verwirrt,

Wie Bäume, die dem Frühlingswind entgegenbeben,

Der sie in seiner harten Faust zerbrechen wird.

 

Stefan Zweig

 

Erinnerung

Der Abend kam. Die Schatten fielen.

Rings an den Fenstern ward es hell.

Die Kleine, müd vom Lauf und Spielen,

lag mir am Fuß im Bärenfell.

Die nackten Beinchen hochgezogen,

hilt sie in kleiner Hand den Stift

und füllte meinen schönsten Bogen

mit Häkchen einer Runenschrift.

Rings war’s so still, wie zum Gebete;

der ems’ge Stift nur raschelt leis…

Es schrieb kein Dichter und Prophete

sein Weisheitsbuch mit größrem Fleiß!

Da plötzlich schmeichelnd mit den lieben

Äuglein mein Kindchen zu mir schlich:

“Weißt du, Papa, was ich geschrieben?”

“Ein Briefchen?” - “Ja.” - “An wen?” - “An dich!”

“Goldkind, an mich? Was steht darinnen?

Der Abend macht die Augen trüb…”

Und sie, nach lächelndem Besinnen:…

“Daß ich dich lieb hab’, furchtbar lieb!”

Es floß ein letzter Sonnenschimmer

ums Köpfchen ihr mit goldnem Hauch -

“Das schreibst du mir im selben Zimmer?

Sag’s mir doch laut, dann weiß ich’s auch.”

Da sah mich an das kleine Wesen

und reicht’ das Blatt mir lächelnd hin:

“Behalt’s, Papa, dann kannst du’s lesen,

wenn ich mal nicht im Zimmer bin…”

…..O bittres Wort aus lieben Zeiten,

das du der Sehnsucht Flügel leihst!

Es schlug die Stunde längst zum Scheiden,

und dieses Zimmer ist verwaist.

Von deinem Jauchzen, deinem Lieben,

von all dem, was sie nie vergißt,

ist nur ein Blatt zurückgeblieben,

das wirr und kraus bekritzelt ist…..

Rudolf Presber


Mittagszauber

Im Garten wandelt hohe Mittagszeit,

der Rasen glänzt, die Wipfel schatten breit;

von oben sieht, getaucht in Sonnenschein

und leuchtend Blau, der alte Dom herein.

Am Birnbaum sitzt mein Töchterchen im Gras;

die Märchen liest sie, die als Kind ich las;

ihr Antlitz glüht, es ziehn durch ihren Sinn

Schneewittchen, Däumling, Schlangenkönigin.

Kein Laut von außen stört; ’s ist Feiertag —

nur dann und wann vom Turm ein Glockenschlag!

Nur dann und wann der mattgedämpfte Schall

im hohen Gras von eines Apfels Fall!

Da kommt auf mich ein Dämmern wunderbar,

gleichwie im Traum verschmilzt, was ist und war:

die Seele löst sich und verliert sich weit

ins Märchenreich der eignen Kinderzeit.

Emanuel Geibel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Obst und Gemüse stark belastet

tazlogo.jpg

Druck auf die Branche: Verbraucherschutz rät zum Kauf von Bio-Produkten.

Mehr Pestizid als erlaubt!

In fast allen Produkten finden staatliche Lebensmittelkontrolleure Pestizide. Verbraucherschützer fordern mehr Kontrolle und die Benennung schwarzer Schafe. VON JOST MAURIN

Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau ist oft stark mit Pestiziden belastet. In Kopfsalat, Äpfeln, Zuchtchampignons sowie Grün- und Wirsingkohl lagen die Rückstände 2007 häufig sogar über den vom Gesetz erlaubten Höchstmengen. Einige Proben waren so gifthaltig, dass schon “bei einmaligem Verzehr gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auszuschließen sind”, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel am Montag in Berlin mitteilte. Grundlage ist eine repräsentative Studie, deren Daten die Bundesländer erheben.

Demnach war vor allem Grünkohl besonders stark mit Gift durchsetzt: 20 Prozent enthielten mehr Pestizide als vom Gesetz erlaubt. Bei Pfirsichen betrug die Quote 12 Prozent, bei Kopfsalat 9,5 Prozent.

http://www.taz.de

Zocker wussten von Nobelpreisgewinner Le Clézio

 spiegelonline.jpg

Undichte Stellen im Nobelpreiskomitee?

Vor der Vergabe des diesjährigen Literaturnobelpreises schossen die Wetteinsätze für den späteren Gewinner J.M.G. Le Clézio in die Höhe. Zocker wussten anscheinend, wer Preisträger sein würde. Nicht zum ersten Mal.

Stockholm - Wie der Sekretär der Schwedischen Akademie, Horace Engdahl, am Freitag in der Zeitung “Dagens Nyheter” bestätigte, soll nach “undichten Stellen” unter den Eingeweihten gefahndet werden: “Das sieht wirklich nicht gut aus. Wenn hier wirklich krumme Sachen passiert sind, müssen wir unsere Sicherheitsmaßnahmen weiter verschärfen.”

http://www.spiegel.de

Keine Hilfe für die Banken!

zeit.jpg

Die Verluste der Geldhäuser dürfen nicht vom Staat beglichen werden. Mit jeder Hilfe wird die Saat für die nächste Attacke der Gierigen gelegt.

Wenn ich der Bank 1000 Euro schulde, habe ich ein Problem; schulde ich ihr eine Million, hat sie es. Und bilanziert eine Pleite-Bank wie Bear Stearns 33 Dollar Miese für jeden Dollar auf der Kante, dann zittert die ganze Welt, weil »Bear Stearns« bloß ein Kürzel ist, hinter dem Hunderte anderer Institute stehen – von UBS (Schweiz) bis IKB (Deutschland). Das ist der Kern der Krise in einem Absatz.

von Josef Joffe

www.zeit.de

Gesucht: Ein Bayrischer Supermann!

images.jpg Günter Beckstein

Wer wird in Bayern neuer Chef der CSU?

Jung soll er sein und erfahren, bloß nicht zu altklug, lieber glaubwürdig und bürgernah aber auch ein bischen bauernschlau, um sich in Berlin durchsetzen zu können. Also ein typischer Bayrischer Supermann. Drei Kandidaten ringen nun um die Nachfolge des netten Günter Beckstein.

 hermanncsu.jpg   Joachim Herrmann    horst-seehofer.jpg  Horst Seehofer     thomas-goppel.jpg   Thomas Goppel

Foto Quelle:  www.focus.dewww.stern.de  / www.sueddeutsche.de  / www.dielinke-straubing.de

Mitleid

Unser “Mitgefühl” als Lösungsansatz für Mensch und Tier!

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Die Mitleids Ethik, die ein sehr wesentlicher Teil der Philosophie Schopenhauers ist, wird von den meisten Menschen bespöttelt Sie offenbaren damit nur ihren eigenen Mangel an Mitgefühl und die Tatsache, dass sie Schopenhauers Philosophie in ihrer Tiefe nicht verstanden haben.

Schopenhauer und die “soziale Frage”

Schopenhauer wurde besonders von marxistischer Seite immer wieder vorgeworfen, dass er vermögend sei und ihn Not und Elend der Ausgebeuteten mehr oder weniger unberührt gelassen hätten. Abgesehen davon, dass manche Führer der marxistischen Bewegung reicher waren und komfortabler lebten als Schopenhauer, ist dieser Vorwurf unberechtigt, ja oft sogar böswillig:

Schopenhauer war sich der sozialen Frage durchaus bewusst, nur er sah ihre Lösung nicht in Klassenkampf und Revolution, also in Gewalt und Blutvergießen. Vor allem die Geschichte der letzten 100 Jahre gibt Schopenhauer Recht, und zwar in furchtbarer Weise.

siehe Philosophie

 

http://www.schopenhauer-buddhismus.de

 

Mitleid

 

Weltweit stirbt jede 5 Sekunden ein Kind wegen Wassermangel oder fehlender sanitärer Einrichtungen!

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www.diegeneration.net

“Eine Schande für die Menschheit” 

UNO verzeichnet mehr als 850 Millionen Hungernde!

Allen Kampfansagen gegen die Armut zum Trotz ist die Zahl der hungernden Menschen weltweit auf 852 Millionen gestiegen. Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung und Krankheiten, deren sich sein schwacher Körper nicht erwehren kann, heißt es in dem jüngsten Bericht des UNO-Sonderbeauftragten Jean Ziegler.
www.heute.de

Mitleid

Mitleid ist die Teilnahme an fremdem Schmerz und Leid eines anderen.

Es unterscheidet sich vom bloßen Miterleben durch die Bereitschaft, aktiv zu helfen und dem anderen bei der Bewältigung das Leids zur Seite zu stehen.

Mitleid erscheint als Gegenstand der Literatur bereits in der “Ilias” von Homer als Wendepunkt der Handlung, wenn Achill von seinem Zorn lässt und dem Priamos auf dessen Bitte den Leichnam seines Sohnes Hektor übergibt. Es gilt in den meisten Philosophien und Religionen als positive Eigenschaft oder Tugend. Im Christentum ist Mitleid die Voraussetzung für Barmherzigkeit (Misericordia) und damit wesentlicher Bestandteil tätiger Nächstenliebe. Im Mahayana-Buddhismus ist Mitleid das zentrale Motiv, das Bodhisattvas auf die eigene Erleuchtung verzichten lässt, um Menschen auf den Weg zu dieser voranzuhelfen.

Einfühlungsvermögen und Mitgefühl helfen, persönliche Beziehungen zu bilden und auch zu erhalten. Diese so genannte Empathie ermöglicht es einem Menschen nachzuvollziehen, wie sich ein anderer fühlt, der traurig oder glücklich ist. Auf welchen neurologischen Vorgängen diese unbewusste Fähigkeit des Menschen basiert, ist jedoch noch weitgehend unbekannt

http://www.wissenschaft.de

Missstand in der Altenpflege

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Wer petzt, fliegt raus!

Brigitte Heinisch hat ein Buch über ihren Kampf für eine menschliche Pflege geschrieben. Die Fakten sind hart. Doch die Regierung sorgt nicht genug für einen Schutz solcher Whistleblower. VON MARIA KLEINSCHROTH

Sie ist Ossi, sie ist eine Heldin, ein streitsüchtiger Dickschädel, sie hat ihren Arbeitgeber leichtfertig angezeigt. Das kann man hören, wenn man Ex-Kollegen oder etwa das Landesarbeitsgericht Berlin über Brigitte Heinisch befragt. Eigentlich aber ist sie Altenpflegerin. Und Whistleblower, wie sich das neudeutsch nennt. Whistleblower sind Menschen, die einen Missstand bei ihrem Betrieb oder ihrer Behörde melden - und zwar nicht, um persönlich Nutzen daraus zu ziehen.

www.taz.de

Tango Korrupti

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Das Kartell der Kassierer von CDU und SPD

Wohin der Blick in Köln auch fällt: Korruption breitet sich metastasenartig aus. Beamte und Angestellte werden bestochen, Manager leiten Riesensummen in die eigene Tasche, und unsere Kommunalpolitiker werden „beatmet“, wie Schmieren im Jargon der Eingeweihten heißt.

http://www.pro-koeln-online.de

Käfige für linke Demonstranten.

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Nach der Blockade gegen den “Anti-Islamisierungskongress” ging die Polizei hart gegen 400 linke Demonstranten vor. Organisatoren sprechen von menschenunwürdiger Behandlung.

von Pascal Beucker

KÖLN taz Heftige Vorwürfe gegen das polizeiliche Vorgehen erheben die Organisatoren der Blockaden beim Kölner “Anti-Islamisierungskongress”. Das “Bündnis gegen ,pro Köln’” wirft der Polizei vor, vorläufig festgenommene Demonstranten gegen den Rechtsaußenevent am Samstag einer “rechtswidrigen und menschenunwürdigen Behandlung unterzogen” zu haben.

http://www.taz.de

Rauchersucht und Kuschellust!

klingeln.jpg  “Rechts unten klingeln!” “Bitte alle auf einmal drücken!”

Gemeine Praxis der Heiler Dr. Scharla Tan und Dr. Vaga Bund

Spezialisiert auf Lustkrankheiten aller Art.

Liebeslust – Kuschellust – Leselust –

Reiseslust – Fernsehlust - Sparlust

Hausbesuche  nur nach Absprache / Keine Kassen