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Archiv der Kategorie Zukunft
Mieter, Sparer, Rentner - Die steigende Inflationsrate hat viele Verlierer
15.5.2012 von Michael.

Zukunftsaussichten.
Die EZB-Politik des billigen Geldes könnte die Preise in Deutschland steigen lassen.
Neben dem Staat profitieren die Reichen – Mieter, Sparer und Rentner stehen dagegen auf der Verliererseite. Jens Weidmann lässt keinen Zweifel aufkommen: Die Bundesbank kämpft unbeirrt weiter für stabiles Geld. “Die Inflationsentwicklung wird in Deutschland nicht aus dem Ruder laufen”, sagte der Präsident der angesehenen Institution der “Welt am Sonntag”.
Gleichzeitig räumte er aber ein, dass in Deutschland der Preisauftrieb für einige Zeit wohl über dem Durchschnitt der Euro-Länder liegen werde, da hier die Löhne erheblich stärker stiegen als in den Krisenländern oder Frankreich. Auch Finanzexperten rechnen damit, dass die Inflationsrate von derzeit gut zwei Prozent moderat steigen wird – mit beträchtlichen Auswirkungen für die hiesigen Bürger.
Von Dorothea Siems, www.welt.de
Geschrieben in Zukunft, Medienspiegel | Keine Kommentare »
Club of Rome-Bericht - Forscher zeichnen düsteres Bild der Zukunft.
9.5.2012 von Michael.
Wie sieht die Welt in 40 Jahren aus?
Für den Club of Rome haben Forscher ihre Prognosen zusammengetragen. Sie warnen in erster Linie vor den Folgen des Klimawandels - und der verheerenden Wirkung des Finanzkapitalismus. Mehr Dürren, Fluten und extremes Wetter: Der Klimawandel wird sich in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts dramatisch verstärken und dadurch viel Leid verursachen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler im Report “2052: Eine globale Vorhersage für die nächsten 40 Jahre”, den der Club of Rome in Auftrag gegeben hatte. “Die negativen Auswirkungen werden deutlich sein”, warnte der Autor des Reports, der norwegische Wirtschaftsexperte und Zukunftsforscher Jørgen Randers.
Geschrieben in Zukunft, Medienspiegel | Keine Kommentare »
Kristina Schröder „Es gibt keine Einheitsfamilien“
1.5.2012 von Michael.

Kristina Schröder möchte mehr Zeitsouveränität für Familien. Im Gespräch mit der F.A.Z. nennt sie als wichtigstes Ziel bis zur Bundestagswahl im Herbst 2013 den Ausbau der Krippenplätze.
Frau Ministerin, im Moment legen Sie sich anscheinend mit allen an und werden von allen Seiten kritisiert. Haben Sie noch Verbündete?
Für meine These, dass wir in der Familienpolitik wegkommen müssen von den ideologischen Debatten, habe ich ausgesprochen viele Verbündete. Da spreche ich für alle Frauen und Familien in Deutschland, die es leid sind, sich hineinreden zu lassen und rechtfertigen zu müssen.
Wie viele sind das?
Das ist mit Sicherheit die Mehrheit der Bevölkerung.
Und in der Politik? Haben Sie da noch Mitstreiter?
Meine Politik nimmt die Wahlfreiheit für Familien wirklich ernst und steht dafür, niemanden in eine bestimmte Richtung zu drängen. Das ist die Linie der Bundesregierung, vor allem auch der Bundeskanzlerin. Da sind wir uns komplett einig.
Geschrieben in Zukunft, Familienpolitik, Medienspiegel | Keine Kommentare »
Familienministerin und Emanzipation - Junge Frauen kritisieren Kristiane Schröder
20.4.2012 von Michael.

..und was sagst Du dazu?
Familienministerin Kristina Schröder hat ihr Buch über die Emanzipation der Frauen vorgestellt – ausgerechnet in einem alternativen Kulturzentrum in Berlin.
Mit dabei: aufgebrachte Feministinnen. Kristina Schröder in der Höhle der Löwinnen: Backfabrik Berlin, Prenzlauer Berg. In einem alternativen Kulturzentrum des legendären Szene-Viertels der Hauptstadt präsentiert die Bundesfamilienministerin erstmals öffentlich ihr Buch „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ – eine Kampfschrift gegen feministische Rollenbilder. Dabei ist der Prenzlauer Berg bundesweit bekannt für seinen extrem hohen Anteil gut ausgebildeter Akademikerfamilien und höchster Geburtenraten.
Geschrieben in Zukunft, Medienspiegel | Keine Kommentare »
Hohes Lebensalter treibt Deutschland in die Pleite.
16.4.2012 von Michael.

Und nun gewinne ich die Wette?
Regierung und Bürger sind nicht auf die steigende Lebenserwartung vorbereitet.
Nach IWF-Berechnungen fehlen bis 2050 allein in Deutschland mehr als zwei Billionen Euro. Deutschland und andere wohlhabende Industriestaaten sind nicht ausreichend auf die finanziellen Risiken vorbereitet, die die steigende Lebenserwartung mit sich bringt. Sollte die Lebenserwartung bis 2050 nur um drei Jahre höher sein als gegenwärtig prognostiziert, drohen in den gesetzlichen und privaten Rentenkassen gewaltige Lücken.
Das ist das Ergebnis einer Berechnung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Allein in Deutschland könnte sich der Fehlbetrag auf mehr als 2000 Milliarden Euro addieren.
Von Tobias Kaiser, www.welt.de
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Wut über Gratis-Korane in deutschen Fußgängerzonen
13.4.2012 von Michael.

Die Union will verhindern, dass radikale Salafisten kostenlos Koran-Exemplare in deutschen Fußgängerzonen verteilen.
Insbesondere vor Schulen sei die Aktion nicht hinnehmbar. Die Union will die geplante kostenlose Verteilung von Koran-Exemplaren an deutsche Haushalte verhindern. “Wo immer dies möglich ist, muss diese aggressive Aktion gestoppt werden”, sagte Unions-Bundestagsfraktionsvize Günter Krings der Düsseldorfer “Rheinischen Post”.
Anhänger der radikalislamischen Salafisten-Bewegung hatten in den vergangenen Tagen damit begonnen, in den Fußgängerzonen deutscher Städte kostenlos Koran-Exemplare an Nichtmuslime abzugeben.
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Streit um Betreuungsgeld geht weiter “Gesellschaftliche Anerkennung” oder “Unfug-Gesetz”?
3.4.2012 von Michael.

“Der kaukasische Kreidekreis” von Berthold Brecht www.musik-in-dresden.de
Die CSU beharrt weiter auf dem Betreuungsgeld.
Die Chefin der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, sagte der “Bild”-Zeitung, die “unsägliche Diskussion” um das Betreuungsgeld sei “völlig unnötig”. Das Betreuungsgeld stehe “nicht zur Debatte”. Hasselfeldt widersprach dem Vorwurf, das Geld werde von den Eltern nicht für die Kinder ausgegeben. Das Betreuungsgeld sei eine “gesellschaftliche Anerkennung” für diejenigen Eltern, die die Erziehung ihrer Kinder “eigenverantwortlich gestalten”, indem sie die Betreuung selbst leisten oder privat organisieren.
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Auf der Suche nach Übernahmezielen - Chinesen kaufen deutsche Firmen
2.4.2012 von Michael.
Die aufstrebende Wirtschaftsmacht China ist weltweit auf Einkaufstour:
Technologie und Markenhersteller stehen auf dem Zettel. Damit gerät auch die Industrienation Deutschland zwangsläufig ins Visier. Im vergangenen Jahr kaufen Chinesen einige deutsche Unternehmen, doch das ist erst der Anfang.
Es ist 3.13 Uhr morgens, als Xiang Wenbo die größte Übernahme eines chinesischen Unternehmens in Deutschland perfekt macht. Mit seiner Unterschrift unter den Kaufvertrag sichert der Chef-Unterhändler des Baumaschinen-Riesen Sany dem Konzern die Macht beim Betonpumpen-Hersteller Putzmeister aus dem schwäbischen Aichtal.
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400-Euro-Jobs: Millionen Frauen droht Altersarmut
29.3.2012 von Michael.

Selbst wer 45 Jahre in einem Minijob tätig ist, kommt im Alter nur auf eine schmale Rente.
Mehr als 140 Euro sind nicht zu erwarten. Millionen erwerbstätige Frauen sind laut einem Bericht von Altersarmut bedroht. Gefährdet seien vor allem diejenigen mit einem jahrelangen Minijob: Ihre Rente werde nach heutigen Werten unter 200 Euro liegen, berichtet die “Süddeutsche Zeitung”. Sie beruft sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.
Laut einer Berechnung des Bundesarbeitsministeriums erwirbt ein Minijobber, der ein Jahr lang tätig ist, eine monatliche Rente von 3,11 Euro, wie es in dem Bericht heißt. Nach 45 Versicherungsjahren betrage der Anspruch auf Altersgeld auf Grundlage der heutigen Werte 139,95 Euro.
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Wohin wollen wir wachsen? Schluss mit der Nachhaltigkeitslüge!
21.3.2012 von Michael.

manfredthurm.files.wordpress.com
Wir leben in jeder Hinsicht über unsere Verhältnisse.Verstehen wir doch „Nachhaltigkeit“ endlich als das, was sie ist. Ein konstruktiver Vorwurf des Vorsitzenden der Piratenpartei. Nachhaltigkeit ist ein interessantes Wort. Obwohl sich seine Bedeutung auf den ersten Blick erschließt, wird kaum ein anderes Wort in der Politik so oft missbraucht. Nachhaltigkeit ist ein Modebegriff geworden – und wurde häufig genug in den vergangenen Jahren als „Unwort des Jahres“ vorgeschlagen. Dabei beschrieb Konrad Otto die Bedeutung 1999 so einfach: „Regenerierbare lebende Ressourcen dürfen nur in dem Maße genutzt werden, wie Bestände natürlich nachwachsen.“ Das ist nachhaltig.
Von Sebastian Nerz, www.faz.net
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Düstere Zukunftsprognose: Die Welt am Rande des Kollaps
16.3.2012 von Michael.
Feinstaub droht ein Massensterben auszulösen, Trinkwasser wird knapp, Dürren, Hochwasser und Stürme stehen an der Tagesordnung auf einer drei bis sechs Grad heißeren Erde.
Die OECD zeichnet in einer Studie ein düsteres Bild von unserer Zukunft. Die Weltbevölkerung wächst rasant und der Energie- und Wasserverbrauch steigt. Die bisherigen Antworten auf Ressourcenknappheit und Klimawandel sind ungeeignet den Kurs des Ökosystems zu korrigieren. Die Menschheit wächst sich zu Tode und riskiert dabei den einzigen zur Verfügung stehenden Lebensraum: die Erde. Die OECD schlägt wegen der drastisch steigenden Umweltbelastung Alarm. In der Studie „OECD-Umweltausblick bis 2050“ werden die Autoren deutlich.
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Unesco warnt - Wasserknappheit erreicht 2070 Mitteleuropa
13.3.2012 von Michael.

Die weltweite Wasserknappheit droht bis 2070 auch Deutschland zu treffen.
Der weltweit steigende Bedarf lässt die Unesco Alarm schlagen. Sie fordert eine bessere Erfassung der Grundwasserreserven.
Der weltweite Bevölkerungsanstieg und der damit einhergehende Nahrungs- und Energiebedarf bedrohen ebenso wie der Klimawandel die weltweiten Trinkwasser-Ressourcen. “Der Wasserbedarf nimmt zur gleichen Zeit zu wie der Klimawandel seine Verfügbarkeit bedrohen dürfte”, heißt es im jüngsten Weltwasserbericht der Vereinten Nationen. Die Versorgung mit Trinkwasser ist in Gefahr, warnt die UN-Wissenschaftsorganisation Unesco.
www.n24.de
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Energiewende: Die neue Macht der grünen Spinner
12.3.2012 von Michael.

Geschäftsmodell weg, Jobs weg, Stolz weg:
Der Eon-Konzern ist einer der Verlierer der Energiewende. Alle Hoffnungen ruhen nun auf einer kleinen Abteilung, die lange belächelt wurde. Die Welt sieht trüb aus und dunkel. Die Außentemperatur liegt knapp über null, Nieselregen fällt auf die Landebahn, Wolkenbänke schieben sich über den Düsseldorfer Flughafen. “Superwetter heute”, sagt Mike Winkel, er meint das nicht ironisch. Für Winkel ist das Wetter gut, wenn der Wind weht. Dann produzieren seine Windparks nämlich kräftig Strom. Winkel arbeitet für den Energieriesen Eon. Er ist Chef der Konzerntochter Climate & Renewables. Sein Büro hat er nahe der Zentrale am Rhein. An diesem Morgen fliegt er nach Hamburg, dort arbeiten seine Leute in einem Projektbüro wie in einem Start-up.
von Michael Gassmann, www.ftd.de
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Vorlage beim Europäischen Gerichtshof: EU-Kommission lässt Acta-Abkommen prüfen
23.2.2012 von Michael.
Die EU-Kommission will das umstrittene Acta-Abkommen dem Europäischen Gerichtshof zur Prüfungvorlegen.
Der EuGH könne die Gesetzmäßigkeit des Abkommens unabhängig überprüfen, hieß es in Brüssel.
Die EU-Kommission lässt das umstrittene Urheberrechtsabkommen Acta juristisch überprüfen. Die EU-Behörde werde den Text dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorlegen, um zu klären, ob er mit den europäischen Grundrechten vereinbar ist. Das kündigte EU-Handelskommissar Karel De Gucht am Mittwoch in Brüssel an.
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Fritz Vahrenholt - Geht die Klimakatastrophe an der Erde vorbei?
9.2.2012 von Michael.

Jahrelang hat er die Thesen des Klimarates verbreitet.
Jetzt vollzieht Ex-Umweltsenator und Manager Fritz Vahrenholt einen Sinneswandel. Im Interview erklärt er sich.
In seinem Buch „Die kalte Sonne. Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet“ vertritt Prof. Fritz Vahrenholt, Vorstandsvorsitzender der Firma RWE Innogy, die These, dass die globale Klimaerwärmung deutlich geringer ausfallen wird als bislang gedacht. Bis zum Ende des Jahrhunderts soll es nur einen Anstieg um ein Grad Celsius geben. Der Einfluss der Sonne auf das Klima der Erde sei bislang deutlich unterschätzt worden. Einer der prominentesten Energie- und Umweltexperten Deutschlands sieht den Klimawandel als Panikmache an.
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Altern in Gemeinschaft - Bahr will Pflege-WGs kräftig fördern
8.2.2012 von Michael.

Gesundheitsminister Bahr will Wohngemeinschaften ihr Studenten-Image nehmen und Pflege-WGs mit Millionenzuschüssen fördern.
Laut “Bild” könnte eine Vierer-WG so mit 20.000 Euro bezuschusst werden.
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will die Gründung von Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Patienten finanziell fördern. Für solche Pflege-WGs würden jeweils Tausende Euro bereitgestellt, sagte er der “Bild”-Zeitung. In einer WG mit vier Bewohnern könnten demnach an Sach- und Geldleistungen in Pflegestufe 1 bis zu 3400 Euro pro Monat zur Verfügung stehen.
“Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Deshalb sind neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, gefragt. Das ist eine Alternative zwischen Pflege zu Hause und Heim”, sagte Bahr.
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Die Angst vor der muslimischen “Paralleljustiz”
6.2.2012 von Michael.

“Einigkeit und Recht und Freiheit……
Der Justizminister von Rheinland-Pfalz hat mit seiner Äußerung zu islamischen Schiedsgerichten eine heftige Debatte ausgelöst.
Die Scharia wird in Deutschland bereits angewandt. Es waren nur wenige Sätze, mit denen sich der rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff in den Mittelpunkt der deutschen Islam-Debatte katapultierte.
Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst hatte der SPD-Politiker verlauten lassen, er halte islamische Schiedsgerichte in Deutschland grundsätzlich für zulässig, solange sie sich rechtsstaatlichen Prinzipien unterwürfen und ausschließlich in zivilrechtlichen Angelegenheiten wie Erb- und Familienstreitigkeiten tätig würden.
“Steinzeit werden wir nicht tolerieren”
Dass dabei die Scharia – das Gesetz, das nach muslimischem Glauben alle Bereiche des religiösen, staatlichen und zwischenmenschlichen Lebens regelt – eine wichtige Rolle spielen würde, muss Hartloff wohl klar gewesen sein, schob er in der „B.Z.“ doch plakativ hinterher: „Steinzeit werden wir nicht tolerieren.“
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Tod der kleinen Chantal: Hamburger Jugendamt gerät ins Visier der Ermittler
1.2.2012 von Michael.
Synonyme für Mitgefühl
Anstand, Anteilnahme, Einfühlungsvermögen, Freundlichkeit, Großzügigkeit, Humanität, Menschlichkeit, Milde, Mitgefühl, Nächstenliebe, Rücksichtnahme, Sympathie, Toleranz, Verständnis!
———————
Wie kommt eine Behörde dazu, eine Elfjährige an drogenabhängige Pflegeeltern zu vermitteln?
Der Fall der toten Chantal sorgt in Hamburg für Entsetzen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das zuständige Jugendamt und einen Betreuungsverein. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Tod des an einer Methadon-Vergiftung gestorbenen Mädchens Chantal auf das zuständige Jugendamt und den Betreuungsverein ausgeweitet. Es laufe ein Verfahren wegen des Verdachts der Verletzung der Fürsorgepflicht, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Dienstag. Dieses richte sich nicht gegen bestimmte Beschuldigte, sondern gegen Unbekannt. Am Dienstag durchsuchten Polizisten und ein Staatsanwalt die Räume des Amts und des Vereins. Im Jugendamt sicherten sie demnach Kopien von 14 Akten zu dem Fall.
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Davos-Chef zweifelt am Kapitalismus
25.1.2012 von Michael.

“Die Exzesse im Finanzsystem” lassen den Chef des Weltwirtschaftsforums in Davos am Kapitalismus zweifeln.
Er fordert eine Neuausrichtung der Märkte und lud die Occupy-Bewegung zu dem Forum ein.
Der Chef des Weltwirtschaftsforums von Davos, Klaus Schwab, zweifelt angesichts der anhaltenden Turbulenzen im Finanzsystem am Kapitalismus. “Man kann durchaus sagen, dass das kapitalistische System in seiner jetzigen Form nicht mehr in die heutige Welt passt”, sagte Schwab der “Financial Times Deutschland”.
In dem Schweizer Skiort kommen ab heute rund 2.600 Regierungschefs, Geschäftsführer und andere Würdenträger zusammen, um über die globalen wirtschaftlichen Herausforderungen zu beraten - so viele wie nie zuvor. Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet heute mit einer Rede das Forum.
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Roboter-Ethik “Bald sind sie überall”
23.1.2012 von Michael.

Der britische Informatik-Professor und Ethiker Noel Sharkey erklärt, welche Probleme einer Gesellschaft voller Roboter blühen.
DIE ZEIT: Mister Sharkey, Sie sagten einmal, Roboter seien so dumm wie programmierbare Waschmaschinen. Brauchen Waschmaschinen eine Ethik?
Noel Sharkey: Man muss zwei Aspekte der Roboterethik unterscheiden. Da wäre zum einen das fiktive Szenario, das Philosophen seit Langem beschäftigt: Welche Rechte hätte eine Maschine mit menschlicher Intelligenz? Der deutlich wichtigere Aspekt ist aber die Ethik bereits existierender Roboter. Dabei spielt keine Rolle, wie schlau die nun wirklich sind.
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DIE ZEIT: Bisher stehen Roboter doch fast nur in Fabriken. Meinen Sie, das wird sich ändern?
Sharkey: Ja, schon in den nächsten 10 bis 15 Jahren werden wir sie überall sehen: als Pfleger, Kindergärtner, Polizisten – und natürlich als Sexspielzeug. Als Roboterethiker will ich auf die damit verbundenen Probleme hinweisen, um Hersteller, Programmierer, Anwälte und Politiker zu einer Diskussion zu animieren.
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