Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Literatur.

Calendar
Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
Kategorien
Links

Archiv der Kategorie Literatur

Ein Dokumentationsfilm über meinen Lieblingsdichter Theodor Storm!

theostorm.jpg

 Theodor Storm.
Hauptfigur ist die junge Studentin Vivien, die über Storm forscht und recherchiert. Wir folgen ihrer Suche und lernen so durch die Augen eines jungen, großstädtischen Menschen Leben und Werk Storms kennen. Ihre Reise führt sie zunächst nach Husum, wo sie den Literaturwissenschaftler und Sekretär der Theodor Storm Gesellschaft Gerd Eversberg trifft, der Zusammenhänge vertieft und Storm als innovativen Geist in seiner Epoche positioniert.

Hierbei entdeckt Vivien Storms Rolle als Literat im Zeitkontext und als Impulsgeber für die Zukunft. Seine humanistische Weltsicht sowie sein engagiertes Handeln während der Schleswig-Holsteiner Erhebung (1848-1851) zeigen den demokratischen Denker. Indem der Film zudem Storm als Familienmenschen präsentiert, das Verhältnis zu seinen Ehefrauen und Kindern darstellt, gewinnt der Zuschauer eine differenzierte, neue Perspektive, sich mit den Novellen und Gedichten auseinanderzusetzen.

Am 5. Februar ist Martina Fluck zur Premiere ihres Films zu Gast.
Abaton Kino
Regie Martina Fluck (Dokumentarfilm)
Kamera Juergen Hoffmann
Schnitt Stefan Schulze
Musik Felix Raffel
BRD 2011, 90 Min., dt.F.
Premiere am 5.2. um 11.00

Literatur

 

aamilne.jpg
www.student .britannica.com

A.A. Milne

Im sogenannten “Frieden” war eines der ersten Bücher, die ich zum Geburtstag bekam “Pu der Bär”. Es zählt mit dem “Räuber Hotzenplotz” für mich zu den schönsten Vorlesebüchern. Und so hab ich diese beiden natürlich auch meinen Kindern immer wieder mit großer Begeisterung vorgelesen.

puderbaer.jpg
www.radiobremen.de

 

Meinen kleinen weißen Steiff - Teddy, den ich 1941 von meinem Vater geschenkt bekam, hatte ich dann ein paar Jahre später auf den Namen “Pu” umgetauft. Er sieht genau so aus, wie ihn Shepard einst Illustriert hat. Jetzt ist er fast so alt wie ich und sitzt auf meinem Sofa! Für kein Geld der Welt würde ich ihn verkaufen! -

Literatur

 

Gustav Freytag

gustavfreytag.jpg
www.gutenberg.spiegel.de


Seinen Roman “Soll und Haben” habe ich 4 mal gelesen.

Für mich war das immer eine kleine Zeitreise! Ein junger Mann verläßt das Elterhaus, beginnt eine Kaufmannslehre in einer kleinen Stadt und versucht sich dort einzuleben. Die Geschichte spielt um 1850.

So fängt diese wunderbare Erzählung an:

“Ostrau ist eine kleine Kreisstadt unweit der Oder, bis nach Polen hinein berühmt durch ihr Gymnasium und süße Pfefferkuchen, welche dort noch mit einer Fülle von unverfälschtem Honig gebacken werden. In diesem altväterischen Orte lebte vor einer Reihe von Jahren der königliche Kalkulator Wohlfart, der für seinen König schwärmte, seine Mitmenschen - mit Ausnahme von zwei Ostrauer Spitzbuben………..

Der Roman ist bei dem “Spiegel - Gutenberg Projekt” zu lesen oder runterzuladen!

 


Literatur

 

storm.jpg
www.weltchronik.de

Theodor Storm

Mit Theodor Storm fühle ich mich seelenverwandt! Es ist so, als wenn er in mir weiterlebt! Und nun haben wir den Salat! Bin ich er oder ist er ich oder gibt es gar ein “wir” in einer Person? Also ich bestehe schon darauf, dass “ich, ich bin”! Und wenn ich mit einem Menschen ein “Ganzes” bilden darf, dann bitte, bitte lieber mit einer Frau!

Ich mag die manchmal etwas schwermütigen Novellen, in denen er das einfache Leben wunderbar beschreibt. Er liebte die Freiheit, die Frauen und seine Kinder, er war sehr Familien gebunden und er hatte als Richter ein Gespür für Gerechtigkeit! Ich finde mich da nun mal wieder und wenn ich eines Abends irgend wann mal mit einen Vollbart durch Husum gehen werde, dann würde es mich nicht wundern, im Scherze mit „ Guten Abend Herr Storm“ begrüßt zu werden!

Literatur

 

“Sternstunde des Fernsehens!”

tadelloeser.jpg
“Tadellöser&Wolf” Eine wunderbare Verfilmung
www.kempowski.de


Literatur

 

kempowski.jpg
www.walter-kempowski.de

Walter Kempowski
Walter Kempowski ist gestorben. Er war für mich nicht nur einer der bedeutendsten Deutschen Schriftsteller, sondern er zählte für mich auch zu den großen Literaten ! Sein Schreibstil war große Kunst und unvergleichbar! Er besaß die Gabe, dem Leser, das Fühlen und Denken der Charaktere so zu beschreiben, dass sie in unserer Fantasie fast zu lebenden Personen werden.

Seine Bücher “Tadellöser&Wolf”, ” Uns gehts ja noch gold”, Ein Kapitel für sich” und “Im Block” bleiben Meisterwerke. Er hat natürlich noch mehr geschrieben!

So hat WalterKempowski mit Fotos und Berichten von bekannten und unbekannten Zeitzeugen der 40er Jahre eine bedeutende Sammlung zusammengetragen, die er zum Teil in seinen Büchern „ Das Echolot“ veröffentlich hat.

Es sind die vielen kleinen wichtigen Aufzeichnungen vieler Menschen, die so zu einem Verstehen dieser Zeit beitragen.- Weniger Reden oder andere offizelle Beiträge, sondern viel mehr Briefe und Tagebücher, die in einem Moment der Angst, Not und Hoffnungslosigkeit aber auch in Augenblicken der Freude, der Hoffnung und der Liebe geschrieben wurden. Einst von einem Menschen für einen Menschen geschrieben, jetzt für uns nachzulesen und auch nachzuempfinden!

|