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Archive für August 2010

Die Deutschen haben wieder Lust auf Familie

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www.gemeinde-renzow.de

Die Deutschen wünschen sich wieder häufiger Kinder.

Sowohl bei den Kinderlosen als auch bei den Eltern ist die Zahl derjenigen gestiegen, die ausdrücklich ein Kind oder noch ein weiteres haben wollen. Auch werden seltener Gründe genannt, warum ein Kind nicht in die Lebensplanung passt. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Familienmonitor, den Familienministerin Kristina Schröder (CDU) gestern in Berlin vorstellte. Für die jährlich im Auftrag der Regierung erstellte Studie hatte das Institut für Demoskopie Allensbach im April rund 1800 Bundesbürger befragt.

Entscheidung fürs Kind fällt Paaren leichter

Erstmals seit vielen Jahren ist dabei der Zahl jener gestiegen, die einen ausdrücklichen Kinderwunsch haben. Mehr als die Hälfte der Kinderlosen unter 50 Jahren gaben an, „bestimmt“ Kinder haben zu wollen; 2008 waren es nur 43 Prozent. Weitere 26 Prozent wollen „vielleicht“ Kinder bekommen. Bei den Eltern unter 50 Jahren sagten 12 Prozent, dass sie sich noch weitere Kinder wünschen – im Vergleich zu neun Prozent im Jahr 2008.

Von Miriam Hollstein, www.welt.de

“Deutschland schafft sich ab”: Thilo Sarrazin - auf den Spuren von Harry Potter

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http://islam.de/1639.php

Am kommenden Montag erscheint Thilo Sarrazins Buch.
“Deutschland schafft sich ab” heißt es gewohnt deftig, und die PR-Rampe könnte gar nicht besser angelegt sein für den Autoren. Die Kanzlerin ist empört, die SPD auch. Das Buch des Krawallgenossen stürmt schon die Bestsellerlisten. In der kommenden Woche werden die Sachbuch-Charts auf den Kopf gestellt.

Am Montag erscheint Thilo Sarrazins “Deutschland schafft sich ab” und es käme einer Sensation gleich, wenn das Buch es nicht auf Platz 1 der Bestsellerlisten schafft. Der Bundesbank-Vorstand und Berliner Ex-Senator widmet sich ganz seinem Lieblingsthema: Wie die Muslime Deutschland erobern - und die Deutschen nichts dagegen tun. Schon früher hat Sarrazin regelmäßig nicht nur Hartz-IV-Empfänger attackiert, sondern vor allem türkische Einwanderer, die mit ihrer Gebärfreudigkeit die Bundesrepublik eroberten wie einst die Kosovaren das Kosovo. Die Erzeugung immer neuer “Kopftuchmädchen” ist denn auch die einzige Produktivität die Sarrazin den Türken zubilligt, die das Land aufgrund ihrer enormen Population zudem immer dümmer machten.

Von Dirk Benninghoff, www.stern.de

Lächle oder stirb - Die Diktatur des positiven Denkens

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derstandard.at

Die amerikanische Bestseller-Autorin Barbara Ehrenreich über die Ideologie des positiven Denkens, die die Wirtschaft zerstört und die Welt verdummt.

Die Amerikaner sind ein “positives” Volk. Dem altbekannten Klischee nach sind wir fröhlich, lustig, optimistisch und oberflächlich, während Ausländer eher als tiefsinnig, voller Weltschmerz und vielleicht auch dekadent gelten. Ob wir es nun als peinlich empfinden oder stolz darauf sind, eine positive Einstellung – in Gemütslage, Stimmung und Zukunftserwartungen – scheint tief in unserem Volkscharakter verwurzelt.
Wenn sich aber Psychologen daran- machen, das subjektive Glücksgefühl einer Nation zu messen, stellen sie überraschenderweise immer wieder fest, dass die US-Amerikaner selbst in Zeiten des Wohlstands und trotz ihrer gerühmten Positivität nicht sonderlich glücklich sind. In dem “Happy Planet Index”, um nur ein Beispiel zu nennen, liegen wir in der weltweiten Länderwertung auf Platz 150.

www.wiwo.de

Umstrittener Bilderdienst - Google soll bei Street View um Erlaubnis fragen

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www.bilderblog.org

Wer sein Haus nicht im Internet sehen will, muss derzeit bei Google Widerspruch einlegen.

Gerade ältere Menschen seien damit überfordert, kritisieren Politiker von Union und FDP. Insbesondere bei ihnen solle der Konzern vorher um Erlaubnis fragen.
In der Debatte um den Straßenfotodienst Google Street View haben Politiker von Union und FDP eine Umkehr der bisherigen Einspruchsmöglichkeit ins Gespräch gebracht und den Internetkonzern aufgefordert, in bestimmten Fällen die Bürger selbst um Einverständnis bei der Veröffentlichung der Bilder von Wohnungen und Häusern zu fragen.
Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Gisela Piltz sagte der “Bild”-Zeitung zufolge: “Ich bin dafür, dass jedenfalls dort, wo von Google sensibles Datenmaterial erhoben wird, über eine Einwilligungslösung nachgedacht werden sollte.”

www.ftd.de

Wirtschaftsforschung - Warum Darwin ein Segen für die Ökonomie ist

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Immer mehr Ökonomen sind überzeugt: Ihr Fach braucht grundlegend neue Methoden.

Charles Darwin könnte helfen. Der Naturforscher war Fachmann für Wandel und Anpassung.So ein Gleichgewicht ist eine schöne Sache. Besonders Radprofis und Hochseil-Artisten wissen es zu schätzen, auch buddhistische Mönche gelten als Experten auf diesem Gebiet. Doch niemand liebt Gleichgewichte so sehr wie Ökonomen. Denn befindet sich ein Markt im Gleichgewicht, sind die Preise gerecht, und der Wohlstand ist hoch. Eine ganze Volkswirtschaft im Gleichgewicht würde Wirtschaftswissenschaftler auf der ganzen Welt zu Tränen rühren und rauschhafte Partys in Universitäten und Forschungsinstituten zur Folge haben. Doch dazu wird es wohl nie kommen.

“Gleichgewichte sind idealisierte Grenzfälle”, sagt Ulrich Witt vom Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena. “Auf den meisten Märkten werden sie nicht erreicht.” Diese Erkenntnis macht Wirtschaftswissenschaftlern schon lange zu schaffen. Wann immer sie das Fenster aufmachen, sehen sie, dass die Welt ganz anders ist als in den großen ökonomischen Theorien angenommen.

www.zeit.de

Schnappschüsse - Das wahre Gesicht der Prominenz

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 Bild: www.reuters.com

Bildserie:
Sie sind Vollprofis und wissen genau, wie sie in eine Kamera lächeln müssen. Es ist also ein ziemlicher Glückstreffer, mal echte Emotionen auf den Gesichtern Prominenter zu erwischen. FTD.de zeigt die schönsten menschlichen Entgleisungen.

von Jens Ressing und Nina Krüger, www.ftd.de

Reform der Bundeswehr - Lässt Guttenberg Freiwillige antreten?

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www.netzwelt.de

Verteidigungsminister zu Guttenberg prüft offenbar, die Bundeswehr in eine Freiwilligen-Armee umzuwandeln.
Zudem soll die Truppenstärke von 250.000 auf rund 165.000 Soldaten gesenkt werden. Offizielle Bestätigungen dafür gibt es nicht. Die Opposition spricht von einem “Kahlschlag”.
Es gebe “noch keine Entscheidung”, wehrt das Bundesverteidigungsministerium ab, die Untersuchung zur Reform der Bundeswehr “laufe noch” und werde ergebnisoffen durchgeführt, so ein Ministeriumssprecher.
Nein, offiziell will niemand bestätigen, dass das, was heute in der “Süddeutschen Zeitung” zu lesen ist, tatsächlich das ist, was der Verteidigungsminister vorhat. In Berliner Regierungskreisen werden die Pläne allerdings nicht dementiert - und auch die CDU-Spitze im Konrad Adenauer Haus hält sich auffallend zurück. Im Gegenteil: CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe stellte heute morgen in einem Zeitungsinterview klar, dass es bei der Bundeswehrreform “keine Denkverbote” gebe.

Von Michael Götschenberg, www.tagesschau.de

Waldbrände in Russland - Flammen haben verstrahlte Gebiete erreicht

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www.geilflyers.de

Die Wald- und Torfbrände in Russland haben entgegen vorheriger Regierungsangaben auch radioaktiv verseuchte Gebiete erreicht. Experten warnen davor, dass die Feuer sowie die Löscharbeiten verstrahlte Partikel aufwirbeln könnten.

In der westrussischen Region Brjansk gab es laut Waldschutzbehörde am vergangenen Freitag 28 Brände auf 269 Hektar Land. Die Region, die an die Ukraine und Weißrussland grenzt, wurde im April 1986 durch die radioaktive Wolke aus dem Atommeiler Tschernobyl erheblich verseucht. In ganz Russland seien auf rund 3900 Hektar als radioaktiv verseucht eingestuftem Land Brände ausgebrochen, erklärte die Behörde. Radioaktiv verseuchte Flächen brannten auch in den Regionen Kaluga und Tula nahe Moskau.

Behörden warnen vor Panik
“Es gibt Karten zu den verseuchten Gebieten, es gibt Karten zu den von den Bränden erfassten Gebieten. Jeder kann diese Informationen zusammenlegen - warum also sollte man sie abstreiten?”, sagte ein Vertreter der Behörde der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Mit diesen Angaben widerrufen die Behörden bisherige Aussagen: Anfang der Woche wurde noch dementiert, dass bei Brjansk Feuer ausgebrochen seien.

www.tagesschau.de

Kriminelle Machenschaften in Apotheken

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www.presseportal.de

Vorsicht bei Medikamentenkauf.

Großhändler gibt heiße Hinweise: Apotheker kaufen illegale Wirkstoffe auf dem „grauen Markt“ und mischen daraus Arzneimittel. Bundesweit sind schon 100 Apotheken davon betroffen. Falsche Medikamente können gefährliche Auswirkungen auf Patienten haben. Neuesten Ermittlungen zufolge lassen sich immer mehr Apotheken auf den kriminellen Handel mit gefälschten Medikamenten ein. Das NDR-Magazin „Markt“ berichtet, daß illegale Medikamente schon längst nicht mehr nur im Internet vertrieben werden. Bundesweit sind schon 100 Apotheken an illegalen Verkäufen beteiligt.

Um welche Mittel handelt es sich dabei? Bis vor wenigen Jahren war das Potenzmittel Viagra noch sehr beliebt unter Fälschern. Inzwischen wagen sie sich sogar an Antibiotika, Schmerzmittel und Krebsmedikamente heran.

Apotheker kaufen Wirkstoffe, die in Deutschland verboten sind, zu viel günstigeren Preisen auf dem grauen Markt ein. Daraus mischen sie dann Arzneimittel, oft auch individuell auf Patienten abgestimmt, rechnen die „Medizin“ dann zu deutschen Preisen mit den Krankenkassen ab.

Von Jessica Martens, www.berlinerumschau.com

Treffpunkt radikaler Islamisten - Hamburg lässt Moschee schließen

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www.kunstsam.de

Die Hamburger Sicherheitsbehörden haben die Taiba-Moschee im Stadtteil St. Georg geschlossen.

Der dahinterstehende arabische Kulturverein sei verboten worden, sagte ein Sprecher der Innenbehörde. 20 Polizisten und einige Zivilfahnder waren vor dem Gebäude in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs aufgezogen.

Die Taiba-Moschee war unter ihrem früheren Namen Al-Quds-Moschee als Treffpunkt mehrerer Attentäter des 11. September 2001 weltweit bekanntgeworden. Bis heute treffen sich dort nach den Erkenntnissen der Behörden radikale Islamisten.

www.n-tv.de

US-Milliardäre spenden Hälfte ihres Vermögens.

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www.presseportal.de

Gates und Buffett nehmen Chinas Superreiche ins Visier.
In einer beispiellosen Initiative haben 40 US-Milliardäre das Versprechen abgegeben, die Hälfte ihres Vermögens zu spenden. Und die Strippenzieher der Aktion, Bill Gates und Warren Buffett, haben bereits neue Superreiche im Visier.
Bill Gates und Warren Buffett sind die wohl besten Telefonverkäufer der Welt. Wochenlang hingen beide an der Strippe, dann hatten sie mehr Geld zusammen, als einige EU-Länder als Bruttoinlandsprodukt vorweisen können. Der Microsoft-Gründer und der Investmentpapst haben 40 Milliardäre überredet, mindestens die Hälfte ihres Vermögens zu spenden. Diese einzigartige Aktion dürfte 100 Milliarden Dollar (75 Milliarden Euro) zusammengebracht haben.

www.stern.de

Westerwelle vertritt Merkel - Aus dem Leben eines Eintagskanzlers

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diepresse.com


“Hauptsache, es läuft gut”: Für FDP-Chef Guido Westerwelle durfte in Abwesenheit der Bundeskanzlerin die Kabinettssitzung leiten.

Viel zu entscheiden gab es nicht, aber er konnte zu den Hauptstadtjournalisten reden. Und die wissen: Der Eintagskanzler hat übermenschliche Verantwortung gespürt.
Das erste Gelächter gibt es bereits, als Werner Gößling, der Leiter der Bundespressekonferenz, den Anlass der Veranstaltung vorträgt. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist da, der Reservekanzler, und soll über Ergebnisse der Kabinettssitzung und aktuelle Themen referieren.
Die Kabinettssitzung am Morgen mitten im Sommerloch muss von erstaunlicher Kürze gewesen sein. Die Lateinamerikakonzeption der Bundesregierung sowie der Führerschein mit 17 standen auf der Tagesordnung. Und das war auch schon das Berichtenswerteste.

Von Thorsten Denkler, www.sueddeutsche.de

Union plädiert für Zuwanderung per Quote

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www.auswaertiges-amt.de

Die Unionsfraktion hat sich für ein Kontingent-Modell bei der Anwerbung von ausländischen Facharbeitern ausgesprochen – um flexibel zu bleiben.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), will mit einem Kontingent-Modell mehr ausländische Fachkräfte nach Deutschland holen. „Man sollte das jedes Jahr festlegen, etwa für Facharbeiter, Wissenschaftler und andere Akademiker, je nach Bedarf“, sagte Pfeiffer der „Süddeutschen Zeitung“. Dieses Modell erlaube, die Zuwanderung wenn nötig „sofort wieder abzustellen“.
Der CDU-Politiker betonte, es müsse an erster Stelle darum gehen, die Erwerbslosen in Arbeit zu bringen. Hierzu müssten etwa Familie und Beruf noch besser vereinbar sein als bisher und mehr ältere Menschen in den Unternehmen verbleiben können. „Nur auf die eigenen Arbeitslosen zu setzen reicht aber nicht“, sagte Pfeiffer. Er widersprach dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank Jürgen Weise. Dieser hatte gesagt, die Betriebe sollten lieber attraktive Angebote entwickeln, als auf schnelle Zuwanderung zu setzen. Auch CSU-Chef Horst Seehofer wies auf die mehr als drei Millionen Arbeitslosen hin. Mit diesen müsse zuerst der Fachkräftemangel behoben werden.

www.welt.de

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