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Archive für Juli 2010
Zeitreise ohne Nebenwirkungen
30.7.2010 von Michael.

home.kpn.nl
Wie reist man in die Vergangenheit, ohne aus Versehen die Zukunft zu ändern?
Wer einen der “Zurück in die Zukunft”-Filme gesehen hat, kennt das Problem: Kaum stellt sich der Zeitreisende mal ungeschickt an, löscht er die ein oder andere Existenz. Adieu, Ursache-Wirkungs-Beziehung. Goodbye, Logik im Filmplot - wenn der Zuschauer nur verwirrt genug ist, glaubt er auch die aberwitzigsten Wendungen. Wer hat sich nach dem Verlassen des Kinos nach einem der Zeitreise-Flicks nicht schon mal gedanklich um ein “Aber was wäre, wenn…” im Kreise gedreht?
Nun machen es Filmzuschauer Regisseuren in der Regel deutlich einfacher als die Natur ihren Analysten, den Wissenschaftlern. Ergibt sich im Ergebnis einer Theorie ein Paradoxon, dann ist das kaum mit ein paar schnellen Schnitten zu verstecken. Die Tatsache, dass allein das Erscheinen eines Menschen in der Vergangenheit zu Veränderungen in der Zukunft führen muss, kennt die Forschung als das Großvater-Paradoxon: Wer in der Vergangenheit seinen Opa umbringt, löscht damit die eigene Existenz aus - doch wie soll ein gar nicht existenter Mensch seine Vorfahren beseitigen können?
von Matthias Gräbner, www.heise.de
Geschrieben in Medienspiegel | Keine Kommentare »
Überwachung mit elektronischer Fußfessel?
30.7.2010 von Michael.

Weil der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die deutsche Praxis der nachträglichen Sicherungsverwahrung für unzulässig erklärt hat, können Straftäter nun gerichtlich ihre Freilassung durchsetzen.
In einigen Fällen ist dies bereits geschehen. Polizisten müssen sie auf Schritt und Tritt überwachen - eine für Städte und Kommunen zeit- und kostspielige Maßnahme.
Das Bundesjustizministerium will deswegen künftig Täter, die aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden, mit elektronischen Fußfesseln überwachen lassen. Das kündigte der parlamentarische Staatssekretär Max Stadler in den Tagesthemen an.
Für entlassene Strafgefangene, die eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen könnten, solle es eine satellitengestützte Überwachung geben, sagte Stadler. Auf diese Weise könne festgestellt werden, ob sie sich an Auflagen und Verbote hielten. Solange die elektronische Fußfessel noch nicht installiert sei, müsse die Polizei “größtes Augenmerk” auf diese Personen richten.
Geschrieben in Zukunft, Medienspiegel | Keine Kommentare »
Öko-Mode - Das Luxusweib trägt Grün
29.7.2010 von Michael.

Verlag Hermann Schmidt www.spiegel.de
Öko-Mode und Luxus - eine Verbindung, die man lange nicht für möglich hielt.
Bis Designer anfingen nachhaltige High-End-Mode zu entwerfen - mit Erfolg! Die natürlichen Kleidungsstücke erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Früher waren das mal Gegensätze - Öko und Luxus. Ein ungleiches Paar. Eine Verbindung so unvorstellbar wie eine Liaison zwischen Jürgen Trittin und Victoria Beckham. Jemand, der nachhaltig dachte, konnte nicht gleichzeitig ein Leben im Luxus führen. Luxus war in den Augen von Ökos etwas Überflüssiges, der schöne Schein oberflächlich und Konsum so verwerflich wie laufendes Wasser beim Zähneputzen. Wer in den siebziger und achtziger Jahren mit grünen Ideen sympathisierte, gab sich genügsam, konnte verzichten, war mit dem Einfachen zufrieden. Und dass er dabei einen Pullover trug, der grau und kratzig war, gehörte dazu, denn er war nicht mit einer gesundheitsschädlichen Farbe gefärbt, die Wolle nicht chemisch bearbeitet.
Von Anke Schipp, www.faz.net
Geschrieben in Medienspiegel | Keine Kommentare »
Kommerz-Ungeheuer Loveparade: Friede, Freude, Kohle, Tod
26.7.2010 von Michael.

Was als heiterer Freak-Tanz begann, endet als todbringendes Monster-Event: Die Loveparade hat sich in 20 Jahren nicht zum Guten gewandelt.
Im Vordergrund stand zuletzt nicht Techno, sondern Geld. 720 DM soll sie gekostet haben. Die allererste Loveparade 1989. Der Techno-DJ Matthias Roeingh alias Dr. Motte rief sie ins Leben, meldete die Demonstration für “Friede, Freude, Eierkuchen” in Berlin an. 150 Besucher kamen und tanzten auf dem Kurfürstendamm. Dr. Motte fuhr auf einem alten VW-Bus vorneweg.
Mehr als 20 Jahre später sterben 19 Menschen auf der wohl allerletzten Loveparade. Zu Tode getreten. Aus Dr. Mottes Idee von einst ist eine Massenveranstaltung geworden, bei der es zuletzt mehr um Kosten, Rekorde und Imagepflege ging als um friedliches Miteinander. Aus dem VW-Bus sind rund 40 Party-Trucks geworden. Aus 150 Besuchern 1,5 Million. In 20 Jahren hat sich die Parade zu einem kommerziellen Monsterevent entwickelt. Immer lauter, immer größer, immer mehr. Die Geschichte der Loveparade ist auch eine Geschichte von Gier, Geld und Unvernunft.
Von Katharina Mikli, www.stern.de
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Bahnchef Grube “fokussiert” sich auf Brot und Butter
23.7.2010 von Michael.
www.spur0-bergfried.de
Bahnchef Grube versucht, dass angeschlagene Image seines Unternehmens nach den Hitzepannen in ICE-Zügen zu retten.
Für andere Dinge - wie den angestrebten Börsengang der Bahn - bleibe da “keine Zeit”.
Bahn-Chef Rüdiger Grube hat sich für die Hitzepannen in ICE-Zügen entschuldigt. “Jeder Zug, der ausfällt, ist ein Zug zu viel”, sagte Grube in den ARD-Tagesthemen. “Ich entschuldige mich an dieser Stelle”, erklärte der Bahn-Chef, “denn das ist nicht das, was wir den Kunden liefern wollen”.
Die Deutsche Bahn habe gegenüber ihren Kunden ein “Leistungsversprechen” abgegeben, und dieses “Leistungsversprechen müssen wir auch einlösen”. Grube zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die Bahn die Herausforderungen meistern werde.
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Ostsee: Algenteppich erstreckt sich von Rügen bis Finnland
22.7.2010 von Michael.

Rügen, Algenteppich www.welt.de
Er soll fast so groß sein wie Deutschland:
Die Ostsee ist von einem gewaltigen Blaualgenfilm bedeckt. Algenblüten sind zwar ein natürliches Phänomen, aber sie haben dramatische Folgen: Pflanzen sterben ab, unter Wasser können regelrechte Todeszonen entstehen.
In der Ostsee hat sich nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF ein riesiger Blaualgenteppich gebildet, der dem Wasser gefährlich viel Sauerstoff entziehen könnte. Der Algenfilm habe eine Länge von mehr als 1600 Kilometern, eine Breite von rund 190 Kilometern, und sei damit fast so groß wie Deutschland. Er zieht sich von Finnland bis in die Pommersche Bucht und nordwestlich von Rügen hin. In den deutschen Küstengewässern sind besonders das Oderhaff und der Strelasund betroffen. Zuletzt kam es 2005 zu einer derart großen Algenblüte in der Ostsee.
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Patente auf Gemüsesorten - Ein „Ausverkauf der Schöpfung“?
21.7.2010 von Michael.

Darf es Patente auf Gemüsesorten geben?
Das Verfahren um die Brokkoli- und Tomatenpatente vor dem europäischen Patentamt in München ist kompliziert. Die Demonstranten zitieren aus der Bibel.
Draußen wird auf einem Pappschild an den 20. Juli 1944 erinnert, um zum Widerstand gegen die „Patent- und Gentechnik-Diktatur“ aufzurufen. Drinnen wird darüber diskutiert, ob Artikel 53 b des Europäischen Patentübereinkommens nach Entstehungsgeschichte, Wortlaut, Sinn und Zweck eng oder weit auszulegen ist.
Draußen, in der Sonne gegenüber dem Deutschen Museum jenseits der Isar, hängen gelbe Schilder mit der Aufschrift „Patent“ an Brokkoliknollen, Tomaten und Maiskolben, wird in zwei Kesseln eine „Patent-Verbrennungsmaschine“ befeuert, Trompete geblasen und vom Rednerpult aus der Bibel zitiert: „Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt.“ Drinnen, im klimatisierten großen Saal des Europäischen Patentamts, fallen Sätze wie: „Bei dem Verfahren überlappen sich biologische und technische Aspekte, wenn sie nicht gar identisch sind.“
von Friedrich Schmid www.faz.net
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Medizin in Nordkorea - Ohne Geld droht der Tod
15.7.2010 von Michael.

Der nordkoreanische Beton-Kommunismus führt zu menschenunwürdigen Zuständen in der medizinischen Versorgung.
Wer gesund bleiben will, muss Schmiergeld zahlen. Doch das fehlt meistens. Wer nicht zahlen kann, der muss eine Operation auch ohne Narkose durchstehen.
Die Zustände im Gesundheitssystem in Nordkorea sind nach Angaben von Amnesty International (AI) absolut katastrophal. Ärzte führen Amputationen und größere Operationen auch ohne Narkose aus, wie es in einem von der Menschenrechtsorganisation veröffentlichten Bericht heißt. Insgesamt hätten immer mehr Menschen in dem kommunistischen Land trotz Epidemien und weit verbreiteter Mangelernährung keinen Zugang mehr zu einer angemessenen ärztlichen Grundversorgung.
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Mehr Kinder in Obhut genommen - Schröder setzt auf Hilfen
14.7.2010 von Michael.
Die Jugendämter in Deutschland müssen immer öfter eingreifen, damit Kinder in ihren Familien nicht zu Schaden kommen.
Die Ministerin will aus dieser Entwicklung schnell Konsequenzen ziehen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) zeigt sich alarmiert darüber, dass die deutschen Jugendämter immer mehr Minderjährige in Obhut nehmen. Sie wolle gesetzliche Änderungen zum besseren Schutz von Kinder, sagte sie der ” Welt”. ”
Wir müssen so früh wie möglich Hilfsangebote machen.” So sollten sich Hebammen künftig nach der Geburt länger als bisher um die Familien kümmern können. Kinderärzte sollten von ihrer Schweigepflicht entbunden werden, wenn sie Spuren von Misshandlungen bei einem Kind feststellen. “Wir dürfen Kinder da nicht allein lassen”, sagte die Ministerin. Nötig sei ein neues Kinderschutzgesetz.
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TV-Kritik: Bauer sucht Frau Spezial RTL: Sind wir nicht alle ein bisschen babala?
13.7.2010 von Michael.

Wenn zwei sich trauen, freut sich RTL - und filmt:
Der fromme Milchbauer Josef aus der RTL-Kuppelshow heiratet seine Narumol. Mit dabei: Eine sülzende Moderatorin und eine pinkelnde Ziege.
Kurz vor Schluss pinkelt Narumol auf die Bühne und sorgt für ein bisschen Chaos bei dem als Traumhochzeit ausgegebenen Bauernauftrieb. Aber glücklicherweise ist es nicht die echte Narumol, sondern nur eine kleine verunsicherte Ziege, die dem Milchbauern Josef und seiner thailändischen Frau zur Hochzeit überreicht wurde. Das Tier fühlt sich ganz offenbar wie die Braut, nach der es benannt wurde. Narumol, der Mensch, hatte sich kurz vorher zu ihrer Konfusion bekannt: “Ich bin babala.”
von Hans Hoff, www.sueddeutsche.de
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Hitzekollaps im ICE - Polizei ermittelt gegen Bahn wegen Körperverletzung
12.7.2010 von Michael.

Neue Pannen: In weiteren Zügen der Deutschen Bahn sind Klimaanlagen ausgefallen.
Die Bundespolizei ermittelt gegen das Unternehmen. Die kaputten Klimaanlagen in Zügen der Deutschen Bahn könnten nun ein juristisches Nachspiel haben. Wie eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion St. Augustin mitteilte, überprüft die Bundespolizei den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung und der unterlassenen Hilfeleistung durch das Zugpersonal.
Am Samstag waren etliche Schüler auf dem Rückweg von ihrer Klassenfahrt in einem ICE zusammengebrochen. In dem Zug von Berlin ins Rheinland herrschten Passagieren zufolge Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad, während die Klimaanlagen defekt waren. Zwei weitere Pannen am selben Tag wurden darüber hinaus bekannt. Ein Bahn-Sprecher hatte darin bedauerliche Einzelfälle gesehen und sich bei einigen Betroffenen entschuldigt.
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Stasi-Akten - Birthler-Behörde gibt gesperrte Unterlagen frei
12.7.2010 von Michael.
Zwanzig Jahre lang wurden sie unter Verschluss gehalten -
jetzt können 27 Akten über die NS-Vergangenheit früherer westdeutscher Geheimdienstler aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin eingesehen werden. Die Birthler-Behörde hat die Stasi-Unterlagen aus den siebziger Jahren freigegeben.
Berlin - Zwanzig Jahre nach Öffnung der Archive hat die Stasiunterlagen-Behörde bislang gesperrte Akten des DDR- Staatssicherheitsdienstes freigegeben. Nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” betreffen sie die NS-Vergangenheit von früheren westdeutschen Geheimdienstmitarbeiten und Polizeibeamten. Die Sperrung der Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) hatte die Behörde nach Rücksprache mit dem Bundesinnenministerium im November 2000 verfügt, als die betreffenden Unterlagen erstmals von einem Journalisten zur Akteneinsicht angefordert wurden.
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Bilderserie - Zeugnisse! Verdient das Kabinett Ferien?
9.7.2010 von Michael.

Foto: www.abendblatt.de
Zeugnisse für die Koalition!
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Amerikanisch-russische Affäre - Agententausch in Wien?
8.7.2010 von Michael.

Zwischen Washington und Moskau glühen die Drähte, aber offizielle Stellen schweigen über den angeblichen Austausch von Agenten.
Die beiden Großmächte sind extrem bemüht, ihre Beziehungen nicht mit dem Skandal zu belasten. Im Fall des in den USA aufgeflogenen mutmaßlichen russischen Spionagerings verdichten sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Agenten-Austausch. Die Zeitung “Kommersant” berichtete, gegen die zehn in den USA inhaftierten mutmaßlichen Agenten sollten unter anderem Waffenexperte Igor Sutjagin und mindestens zwei Doppelagenten ausgetauscht werden. Laut seiner Anwältin hat Sutjagin Russland womöglich schon verlassen.
Sutjagins Vater sei gesagt worden, dass der wegen Spionage für die CIA verurteilte Waffenexperte gesehen worden sei, wie er aus einem Flugzeug in Wien ausgestiegen sei, sagte Sutjagins Anwältin Anna Stawitskaja den Nachrichtenagenturen Interfax und RIA Nowosti. Der Menschenrechtler Ernst Tscherni erhielt nach eigenen Angaben die selbe Information.
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Causa Gauck entlarvt Rot-Rot-Grün als Illusion
1.7.2010 von Michael.
www.n24.de
Gauck ist der personifizierte Generalangriff auf die Lebenslüge DDR.
Seit dem Wahlabend ist klar: Das rot-rot-grüne Lager ist eine Chimäre. Der sozialdemokratische Modernisierer Eduard Bernstein brachte am Ende des 19. Jahrhunderts seine Partei mit zwei Sätzen in Wallung. Für das „Endziel des Sozialismus“ habe er wenig Sinn, schrieb der Begründer des Revisionismus – und legte noch eine Provokation oben drauf: „Dieses Ziel, was immer es sei, ist mir gar nichts, die Bewegung alles.” Danach wurde es einsam um den Sozialisten, der orthodoxen Marxisten noch bis heute als Verräter an der heiligen Sache ihrer Gesellschaftsutopie erscheint.
Doch Bernstein ist aktueller denn je. Seine klugen Sätze stehen Pate für einen Prozess, der sich in den vergangenen Wochen vor allem in den Reihen der SPD und der Grünen abgespielt hat. Die Linke hat sich gegen diesen freiheitlichen Diskurs verwahrt, Mauern errichtet – und, wie man am Mittwochabend im Reichstag verfolgen konnte, lieber kollektiv den Austritt aus der deutschen Politik per Enthaltung in der Präsidentschaftsfrage erklärt als sich jener libertären Diskussion zu stellen, die in den vergangenen Wochen durch die politische Präsenz des Bürgerrechtlers und Freiheitsdenkers Joachim Gauck in Gang gekommen war.
von Claus Christian Malzahn, welt.de
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