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Archive für März 2010

Todesstrafen-Bericht von Amnesty International: Erschossen, enthauptet, gesteinigt

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Aktion von AI-Mitgliedern gegen die Todesstrafe © AI

Nach einem Bericht von Amnesty International sind im vergangenen Jahr mehr als 700 Menschen hingerichtet worden. Das Land mit den meisten Exekutionen fehlt jedoch in der Statistik - aus gutem Grund. Viel Hoffnung war nie. Sie erlosch an einem Morgen, ohne dass groß Notiz davon genommen wurde. Als die Mutter des Weißrussen Andrej Schuk ihren Sohn, der wegen Doppelmordes im Gefängnis von Minsk in der Todeszelle saß, am 18. März besuchen wollte, wurde ihr bedeutet, dass der 25-Jährige “verlegt” worden sei. Künftig könne sie zu Hause bleiben, und sie werde noch Post von den Behörden erhalten. Damit war die Sache klar: Schuk war insgeheim hingerichtet worden. Und die Hoffnung, dass in Europa vielleicht nie wieder ein Todesurteil vollstreckt würde, war dahin.

www.stern.de

Vandalismus in Kirchen Jesus ohne Arme und Beine

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Foto:oh

Reaktion auf den Missbrauchsskandal? Auffällig oft wurden christliche Symbole in katholischen Kirchen in Bayern geschändet. Das Landeskriminalamt ermittelt. In bayerischen Kirchen sind in den vergangenen Tagen auffällig oft christliche Symbole beschädigt und zerstört worden. Einer goldenen Jesusfigur wurden Arme und Beine abgeschlagen, eine Märtyrer-Reliquie wurde zerstört, Gebetsbücher, eine Altardecke und Glockenseile angezündet. Offen ist, ob die Zerstörungswut von der Berichterstattung über die Missbrauchsfälle in katholischen Einrichtungen ausgelöst wurde. Das bayerische Landeskriminalamt ermittelt.

Von Patrizia Barbera, www.sueddeutsche.de

Verfassungsschutz - Geheimdienst installierte Spitzel im Bundestag

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www.bundestag.de

Der Berliner Verfassungsschutz hatte jahrelang einen Verbindungsmann im Bundestag. Der Geheimdienst arbeitete mit dem Referenten eines SPD-Bundestagabgeordneten zusammen. Dieser wusste laut “Berliner Zeitung” von der Nebentätigkeit seines Mitarbeiters.

www.spiegel.de

Reich, Kinderlos und verblödet!

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www.marketing-blog.biz

Nach einer angeblich seriösen Studie behauten jetzt griechische Wissenschaftler, dass Heiraten für die Griechen eine Art Gesundheitsrisiko darstellt.
In Deutschland hatte man schon vor 40 Jahren der Gesellschaft eingeredet, dass die Ehe out sei und die Frauen sich doch lieber im Berufsleben verwirklichen sollten.
Der Ansatz ist immer der gleiche, man will mehr Einzelhaushalte fördern, das heißt im Klartext: man möchte viel mehr Kaufkraft entwickeln! In südlichen Ländern, wo noch sehr viele Großfamilien ihren Haushalt teilen, wird diese Strategie sicherlich scheitern! Armes reiches Griechenland!

Kinderbuch: Genervt und gedemütigt

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“Diary of a Wimpy Kid” von Jeff Kinney

Band der Serie, von der weltweit mehr als 16 Millionen Bücher verkauft wurden. Vermutlich kennt inzwischen praktisch jeder Junge zwischen zehn und zwölf Jahren Greg Heffley: Der schlaksige, präpubertär miesgelaunte Zwölfjährige ist Protagonist der Comic-Romane des Amerikaners Jeff Kinney, die wie ein Kindertagebuch mit Krickelhand geschrieben und um Cartoons ergänzt sind. Drei Bände von “Gregs Tagebuch”, das er selbst “Memoiren” nennt, sind bislang erschienen, und bis Ende 2009 wurden davon weltweit 16 Millionen Stück verkauft.

von Marianne Wellershoff, spiegel.de

Liberaler Klüngel - FDP-Reiseaffäre weitet sich aus

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www.wenzelheim.de

Neuer Ärger für die FDP: Nach SPIEGEL-Informationen war die Firma, an der Guido Westerwelles Bruder beteiligt ist, auch mit Wirtschaftsminister Brüderle unterwegs. Zudem wurde Westerwelles Partner Michael Mronz stärker protegiert als bislang bekannt.–

Die Firma Far Eastern Fernost Beratungs-und Handelsgesellschaft, an der ein Bruder von FDP-Chef Guido Westerwelle beteiligt ist, war auch mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) unterwegs. Wie das Wirtschaftsministerium dem SPIEGEL bestätigte, war Far-Eastern-Geschäftsführer Ralf Marohn im vergangenen Dezember in China zu Brüderles Wirtschaftsdelegation gestoßen.

www.spiegel.de

Telekom feiert die Frauen - Quote!

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www.rp-online.de

Um die Zahl der weiblichen Kunden zu erhöhen, will die Deutschen Telekom AG wahrscheinlich die neue 30% Frauenförderungsquote für Führungskräfte einführen. Ein geschickter Schachzug, ein Werbegag und zugleich eine simple Verkaufsstrategie? Schade, dass mal wieder viele Medien darauf rein gefallen sind!

Spekulanten - Die Wahrheit über die Zocker

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www.abendblatt.de Foto: dpa

Im frühen 19. Jahrhundert gab es in England Leute, die sich den Besuch einer Kneipe nicht leisten konnten und stattdessen mit kleinen Eimern („buckets“) von Pub zu Pub zogen. Sie sammelten die abgestandenen Bierreste aus Gläsern, um diese gemeinsam zu trinken. „Bucketshops“ nannte man jene billigen Trinkgelage.

von Rainer Hank, www.faz.net

Familie und Beruf “Ich brauche keine Karriere mehr, ich habe jetzt ein Kind”

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www.persoenlichkeits-blog.de

Als der Architekt Jürgen Rausch Vater wurde, gab er seine Karriere auf und folgte der Familie nach Neuseeland. Statt dem Job widmet er sich heute seinem Sohn.Wie lassen sich Karriere und Kinder gut miteinander vereinbaren? ZEIT ONLINE stellt Menschen vor, die neue Wege ausprobieren. Diesmal erzählt der Architekt Jürgen Rausch, wie er erst Karriere machte, dann ausstieg und seiner Familie nach Neuseeland folgte. Kennen Sie ähnliche Geschichten? Die Redaktion freut sich über Hinweise!

www.zeit.de

Kirche kontra Justizministerin: “Sie hat keine Ahnung”

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www.institut-diakrisis.de

Streit um Aufklärung des Missbrauchs - Zwei runde Tische in Berlin. Katholische Kirche und Politik - das Verhältnis ist offenbar wegen der Missbrauchsfälle und deren Aufklärung immer noch gestört. “Sie hat keine Ahnung”, sagte jetzt Prälat Jüsten im ZDF an die Adresse von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger.

www.heute.de

Griechenland soll Inseln verkaufen!

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 www.gutefrage.net

Einige Politiker von CDU und FDP sollen die griechische Regierung aufgefordert haben, zur Bewältigung der Schuldenkrise im Lande, ein Teil ihres Staatseigentums, einfach zu verkaufen!
Dazu gehören Gebäude, Firmen und unbewohnte Inseln! Ein toller Gedanke, denn es gibt bestimmt einige Weltenbummler und Anhänger der globalen Unternehmensstrategien, die daran interessiert sind, manche altertümliche Ruine zu erwerben. -
Aus den Inseln werden dann eher kleine Hoheitsgebiete von politisch motivierten Käufern, denn solche Gelegenheiten, ohne Militär ein Stück Land zu erobern, gibt es schließlich selten und da muss man doch wenigstens mit Geld zuschlagen!

 

Verhalten in Katastrophen Keine Zeit, keine Menschlichkeit

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www.klett.de

Wie verhalten sich Menschen bei Katastrophen? Wollen sie sich nur selbst retten, oder gibt es immer noch Mitgefühl? Wissenschaftler haben nun zwei berühmte Schiffsunglücke untersucht, das Sinken der “Titanic” und das der “Lusitania”. Ihr Fazit: Zeit ist der entscheidende Faktor.
Anfang des 20. Jahrhunderts sorgten zwei Tragödien für Schlagzeilen: Der Untergang der “Titanic” im Jahr 1912 und die Versenkung der “Lusitania” 1915. Wissenschaftler um Bruno Frey von der Universität Zürich haben die beiden Katastrophen nun untersucht. Ihr Fazit: In Extremsituationen unter starkem Zeitdruck überwiegen beim Menschen die egoistischen Überlebensinstinkte.

www.spiegel.de

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