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Archive für Februar 2009

Enteignung von Bankaktionären..

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Foto:www.teichstrasse.de

Dürfen die das?

In der Finanzkrise scheint sogar die Zwangsverstaatlichung von Banken möglich. Der Gesetzentwurf sieht als letztes Mittel eine Enteignung von Bank-Aktionären vor. Konkret geht es um den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE), der bereits mehr als 100 Milliarden Euro an Garantien und Kredithilfen erhalten hat. Die Regierung will nun die Kontrolle über das Institut übernehmen. Doch die Aktionäre sträuben sich dagegen. tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen dazu.

Ist eine Enteignung nach dem Grundgesetz überhaupt möglich?

www.tagesschau.de/wirtschaft

Ole von Beust - ein gefeierter Kritiker!

olevonbeust.jpgFoto: www.cduhamburg.de

Reaktionen nach der ungewöhnlichen Regierungserklärung des Bürgermeisters.

Bürgermeister Ole von Beust hat den Kapitalismus für gescheitert erklärt. Er erhält viel Zuspruch - aus fast allen Parteien.-
“Und was ist mit dem Kapitalismus? Nun sagen wir, wir haben eine soziale Marktwirtschaft, die haben wir auch. Aber, meine Damen und Herren, haben nicht viele - und auch manche von uns - aus wirtschaftlichen Kreisen noch Anfang dieses Jahrtausends gesagt: Wenn man der Wirtschaft doch bloß freien Lauf ließe und wenn der Staat sich doch bloß zurückzuziehen würde und wenn man bloß alle Regeln aufgeben würde - und wenn man bloß nur auf Wachstum setzen würde -, dann würde alles sich von alleine regeln. Und die schwarzen Schafe würden schon von selber ausgeschwitzt werden. Leider ist auch diese Idee gescheitert.” Ole von Beust (CDU)

http://www.abendblatt.de/daten/2009/02/13/1047130.html

Graf Stauffenberg: „Wir leben in einer Gesellschaft von Lemmingen“

 europaparlament.jpg
Foto: www.denkfabrik-info.de

Der frühere CSU-Europapolitiker Franz Ludwig Graf Stauffenberg will zusammen mit Professoren und einem Ex-Manager den Vertrag von Lissabon vor dem Bundesverfassungsgericht stoppen.

Von FOCUS-Redakteur Hartmut Kistenfeger

FOCUS Online: Nicht jeder möchte sich mit dem Lissabon-Vertrag der EU-Mitglieder beschäftigen. Wie erklären Sie einem Nachbarn in Oberfranken kurz, warum Sie klagen?

Graf Stauffenberg: Seit 1949 war die Bundesrepublik darauf gegründet, dass Gewalt vom Volk ausgeht. Die Wähler müssen wissen, wen sie wählen und wozu sie ihn wählen. Kein Mensch kann mehr sagen, er wisse, wer in seinem Auftrag in Brüssel oder Straßburg entscheidet. Verschiedene Kreise und Gruppen wie zum Beispiel Minister oder Ministerialbeamte wirken zusammen mit den Beamten der Kommission und dem Europäischen Parlament, aber sie kontrollieren sich nicht gegenseitig. Und wenn man versucht, für ein Problem wie die FFH-Richtlinie für den Naturschutz oder die Normen für krumme Gurken einen Schuldigen zu finden, so gibt es ihn nicht. Da gibt es nur Nummern und Amtsgremien.—

http://www.focus.de/politik/ausland/graf-stauffenberg

Deutsche Bahn

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Foto: www.op-marburg.de

Mehdorn verschweigt weiteren Daten-Skandal
Neuer Daten-Skandal bei der Bahn: Der Konzern hat Angestellte weit stärker ausgeforscht als bisher bekannt. Bei einer Aktion wurden sogar die “Daten aller Mitarbeiter” mit Adressen und Bankverbindungen von Geschäftspartnern abgeglichen. Konzernchef Mehdorn hat das der Öffentlichkeit und der Belegschaft bislang verschwiegen - der Aufsichtsrat ist empört.
Von M. Bauchmüller u. K. Ott

Das neue Ausmaß der Affäre löste im Aufsichtsrat Entsetzen aus. Man sei “schockiert”, hieß es in Aufsichtsratskreisen. Es sei unbegreiflich, dass der Vorstand nur “scheibchenweise” mit der Wahrheit über die Datenaffäre herausrücke. “Wir können nur den Kopf schütteln.” Konzernchef Mehdorn komme aus dieser Affäre voraussichtlich nicht mehr heil heraus, hieß es weiter. -

http://www.sueddeutsche.de

200 Jahre Felix Mendelsohn Bartholdy.

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Foto: www.dhm.de

Felix Mendelsohn Bartholdy wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg in der Großen Michaelisstraße 14 geboren. Die Familie musste die Stadt im Jahre 1811 wegen Schwierigkeiten mit der französischen Besatzung verlassen, sie ging nach Berlin. Die Große Michaelisstraße mit dem Haus Nr. 14 wurde im 2. Weltkrieg ein Opfer des Bombenkrieges.

Den ersten allgemeinen Unterricht erhielt Felix Mendelsohn Bartholdy bei Dr. Heyse, dem Vater des Schriftstellers Paul Heyse, die erste Verbindung zur Musik und der Berliner Singakademie unter Carl Friedrich Zelter, dem Freund Goethes. Auch Felix Mendelsohn Bartholdy verband bald, trotz des Altersunterschieds von 60 Jahren, eine enge Freundschaft mit Goethe. In der Berliner Neuen Kirche wurde er am 2. März 1816 evangelisch getauft. Im Alter von neun Jahren trat er erstmals öffentlich auf, seine erste Komposition stammt vom 7. März 1820.

Die Matthäuspassion
Bachs Matthäuspassion, damals fast vergessen, erlebte 1829 eine Auferstehung. Wegen heftige Widerstände setzte Felix Mendelsohn Bartholdy am 11. März 1829 in der Singakademie unter seiner Leitung die Aufführung durch. Sie wurde zu einem überwältigenden Erfolg. Zehn Tage später, am 21. März, Bachs Geburtstag, musste die Passion wiederholt werden.
Am 4. November 1847 starb Felix Mendelsohn Bartholdy. Er wurde am 8. November auf dem Berliner Dreifaltigkeitsfriedhof beigesetzt.
Dieser Text ist entnommen aus dem Band “Beatles, Hagenbeck & Schopenhauer - Menschen und Ereignisse in Hamburg” über Gedenktafeln der Patriotischen Gesellschaft von 1765.

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